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CogniFit, mit oder ohne körperlichem Training, verbesserte den kognitiven Zustand bei Senioren

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Originaltitel der Studie: Does combined cognitive training and physical activity training enhance cognitive abilities more than either alone? A four-condition randomized controlled trial among healthy older adults.

Autoren: Evelyn Shatil1,2.

  • 1. CogniFit Inc., New York, USA.
  • 2. The Center for Psychological Research, Max Stern Academic College of Emek Yezreel, Jezreel Valler, Israel.

Fachzeitschrift: Frontiers in Aging Neuroscience (2013), vol. 5 (8): 1-12.

Artikel zitieren (APA-Style):

  • Shatil, E. (2013). Does combined cognitive training and physical activity training enhance cognitive abilities more than either alone? A four-condition randomized controlled trial among healthy older adults. Frontiers in Aging Neuroscience, vol. 5 (8), pp.1-12.

Schlussfolgerungen der Studie

Ältere Menschen, die CogniFit verwenden oder CogniFit mit körperlicher Aktivität kombinieren, verbessern ihren kognitiven Zustand mehr als Menschen, die nur körperlich aktiv sind oder nur lesen. Geteilte Aufmerksamkeit (t=−3.48; p=.001), Augen-Hand-Koordination (t =−10.84; p<.001), Benennung (t =− 5.66; p<.001), Verarbeitungsgeschwindigkeit (t =− 5.17; p<.001), Visuelles Scanning (t=− 3.41; p=.002) und Arbeitsgedächtnis (t=− 4.56; p<.001).

Zusammenfassung der Studie

Ziel dieser Studie war es zu erfahren, wie das kognitive Training durch CogniFit (Kognitive Gruppe), körperliche Aktivität (Körperliche Gruppe), die Kombination aus beiden Aktivitäten (Kombinierte Gruppe) als auch Lesen (Kontrollgruppe) dazu beitragen, den kognitiven Status älterer Menschen zu verbessern. Durch diese randomisierte, kontrollierte Studie mit vier Bedingungen konnte gezeigt werden, dass ältere Erwachsene in der kognitiven Gruppe und der kombinierten Gruppe signifikant größere kognitive Verbesserung zeigten, als die Mitglieder der Kontrollgruppe und der körperlichen Gruppe. Die kognitiven Fähigkeiten, in denen sie Verbesserungen zeigten, waren die Augen-Hand-Koordination, das Arbeitsgedächtnis, das Langzeitgedächtnis, die Verarbeitungsgeschwindigkeit, das Visuelle Scanning und die Benennung. Bei den Mitgliedern der Körperlichen Gruppe und der Kontrollgruppe zeigten sich keine Verbesserungen zwischen Pretest und Posttest. Dies bedeutet, dass das kognitive Training von CogniFit zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten beitrug und hauptverantwortlich für die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten in der kombinierten Gruppe ist.

Kontext

Ältere Menschen haben ein hohes Risiko ihre Autonomie und Lebensqualität durch kognitive Beeinträchtigungen aufgrund des zunehmenden Alters zu verlieren. Um diesen Verfall zu verhindern oder zu verringern, wird stetig nach neuen Präventionsmaßnahmen gesucht, um dies zu verhindern und den kognitiven Zustand älterer Menschen zu verbessern. Die Forschung hat sich dabei auf drei wesentliche Möglichkeiten konzentriert: kognitives Training, körperliches Training und ein Training, das kognitive und körperliche Aktivitäten kombiniert.

Körperliche Aktivität wird mit der Verbesserung in verschiedenen Bereichen der Gesundheit, einschließlich des kognitiven Status, in Verbindung gebracht. Aus körperlichem Training resultierende kognitive Verbesserungen wurden vor allem in den Bereichen Aufmerksamkeit und exekutive Funktionen gefunden. Die Forschung zeigt jedoch, dass diese Verbesserungen nicht nachhaltig sind. Andererseits hat sich in zahlreichen Fällen gezeigt, dass sich computergestütztes kognitives Training, wie das von CogniFit, positiv auf die verschiedenen kognitiven Bereiche auswirkt.

Methode

Teilnehmer

Alle Teilnehmer waren gesunde, ältere Freiwillige, alles Bewohner der Lakeview-Rentengemeinschaft in Lenexa, Kansas. Sie wurden über E-Mails, Telefonanrufe, Flugblätter oder während eines "Informationstages", an dem die Studie diskutiert wurde, rekrutiert.

Ausgeschlossen wurden Personen: die in den letzten 5 Jahren einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten hatten; Medikamente einnahmen, die den kognitiven Status verändern können; oder die auf dem MMSE (Mini Mental State Examination) einen Wert von 23 oder weniger erreichten. Die Teilnehmer brauchten eine angemessene Seh- und Hörfähigkeit, um an den Studienaktivitäten teilnehmen zu können.

Kriterien für die Aufnahme waren unter anderem: eine gute oder korrigierte Sicht, das korrekte Hören der Anweisungen musste garantiert sein, die Kommunikation mit den Experimentatoren möglich, und die Teilnehmer mussten der Teilnahme an der Bewertung und den Trainings während der Studie zustimmen, einen Anamnesebogen zu ihrer Krankheitsgeschichte ausfüllen und eine medizinischen Zulassung für die Studienteilnahme einholen.

Studiendesign

Ein randomisiertes, kontrolliertes Design mit vier Gruppen (Kognitiv, Körperlich, Kombiniert und Kontrolle) soll die Wirksamkeit des kognitiven Trainings, der körperlichen Aktivität und der Kombination aus diesen beiden Trainings zur Verbesserung des kognitiven Zustands gesunder älterer Menschen bewerten.

Sobald die Datenerfassung der Studie abgeschlossen ist, können die Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer auf den Computer zur Auswertung heruntergeladen werden.

Intervention körperliche Gruppe

Angesichts des fortgeschrittenen Alters der Teilnehmer (59% waren 80 Jahre alt oder älter), war es nicht möglich intensive Sport-Übungen auszuführen. Deshalb wurden Warm-up-Sitzungen (10 Minuten), Herz-Kreislauftraining im Sitzen und stehend (15 Minuten), sanfte Sport-Übungen (5 Minuten), Krafttraining (10 Minuten), Beweglichkeitstraining (5 Minuten) und eine kurze Entspannungssitzung entworfen. Diejenigen, die nicht in der Lage waren, die volle Übung auszuführen, absolvierten die Aktivitäten, die für sie körperlich und in Bezug auf ihre Gesundheit machbar waren.

Intervention in der kombinierten Gruppe

Die Teilnehmer der kombinierten Gruppe absolvierten sowohl das Training der kognitiven Gruppe (mit CogniFit) als auch das Training der körperlichen Gruppe. Folglich führten diese Teilnehmer doppelt so viele Aktivitäten durch wie die ausschließlich kognitiven oder körperlichen Trainingsgruppen.

Intervention in der Kontrollgruppe

Die Teilnehmer der Kontrollgruppe lasen während der Zeit der Studie ausschließlich ein Buch über aktives Altern. Die Teilnehmer wurden gebeten, Teile des Buches zu Hause zu lesen und anschließend an Sitzungen teilzunehmen, bei welchen 60 Minuten lang darüber diskutiert und gesprochen wurde, wie man die im Buch vorgeschlagenen Ziele am besten erreichen könnte.

Erhobene Variablen

Für die Durchführung des Pretests und Postests wurde die allgemeine kognitive Bewertung von CogniFit (CAB) verwendet. Mit 15 Bewertungsaufgaben wurden verschiedene kognitive Fähigkeiten gemessen, wie z. B. die fokussierte Aufmerksamkeit, die geteilte Aufmerksamkeit, Inhibition, die kognitive Flexibilität, Planung, Arbeitsgedächtnis und die Augen-Hand-Koordination. Die vollständige Bewertung wurde in drei 15-minütige Sitzungen abgehalten.

Statistische Analyse

Mit SPSS 18 wurden allgemeine lineare Modelle für wiederholte Messungen gerechnet, um die Auswirkung der Interventionen auf jede der bewerteten kognitiven Fähigkeiten zu untersuchen. Die untersuchte Variable für die gruppeninternen Analysen war Zeit, mit zwei Ebenen (Pretest und Postest). Die beiden Variablen der Zwischen-Subjekte (Gruppen) waren die des kognitiven Trainings und des körperlichen Trainings mit zwei Niveaus (Training absolviert und Training nicht absolviert). Dieses Modell erlaubt die Analyse der verschiedenen Interaktionen:

  • Zeit x Kognitives Training.
  • Zeit x Körperliches Training.
  • Zeit x Kognitives Training x Körperliches Training.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Durch die Vergleiche zwischen den Gruppen war bekannt, dass zu Beginn der Studie im Vortest alle Teilnehmer eine ähnliche Leistung aufwiesen. Teilnehmer, die irgendeine Art von kognitivem Training (Kognitive Gruppe und kombinierte Gruppe) mit CogniFit absolvierten, verbesserten verschiedene verbale und non-verbale kognitive Fähigkeiten im Vergleich zu denen, die kein kognitives Training absolvierten (Körperliche Gruppe und Kontrollgruppe). Die verbesserten Fähigkeiten waren die Hand-Augen-Koordination, das Arbeitsgedächtnis, die Verarbeitungsgeschwindigkeit, das visuelle Scanning und die Benennung. Die Effektstärke für die diese Verbesserungen waren mittel (Cohens d = .6 oder .7) bis groß (Cohens d = .8).

Bei der gruppeninternen Analyse wurde beobachtet, dass die kognitive Gruppe nach dem Training mit CogniFit in folgenden Bereichen eine signifikante Verbesserung aufzeigte: in Geteilte Aufmerksamkeit (t=−3.48; p=.001), Augen-Hand-Koordination (t =−10.84; p<.001), Benennung(t =− 5.66; p<.001), Verarbeitungsgeschwindigkeit (t =− 5.17; p<.001), Visuelles Scanning (t=− 3.41; p=0.002) und Arbeitsgedächtnis (t=− 4.56; p<.001). Bei der kombinierten Gruppe zeigten sich Verbesserungen in der Augen-Hand-Koordination (t =- 9.602; p<.001), der Benennung (t =- 3.246; p=.003) und in der Verarbeitungsgeschwindigkeit (t =−4.695; p<.001). Im Gegensatz hierzu konnten keine signifikante Verbesserungen in der Kontrollgruppe oder der körperlichen Gruppe festgestellt werden.

Aus all dem geht hervor, dass sich bei Personen, die das kognitive Training mit CogniFit absolviert haben, eine signifikante Verbesserung verschiedener kognitiver Fähigkeiten zeigten. Das systematische kognitive Training von CogniFit macht sich die Neuroplastizität zu Nutzen und bewirkt Veränderungen in den kognitiven Funktionen. Die wissenschaftliche Literatur weist darauf hin, dass diese kognitiven Verbesserungen einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität und Autonomie älterer Erwachsener haben können. Die Daten dieser Studie widersprechen ihrerseits der Annahme, dass sportliche körperliche Aktivität der primäre Mechanismus der kognitiven Verbesserung ist. Die Befunde stützen hingegen die These, dass der wichtigste Mechanismus für kognitive Verbesserungen das kognitive Training ist. Auf diese Weise wären ältere Menschen, die keine sportlichen Aktivitäten mehr ausüben können, in der Lage, ihren kognitiven Zustand durch Programme wie CogniFit zu erhalten.

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