Wähle deine Plattform und kaufe
Probiere einen kostenlosen Monat mit 10 Lizenzen aus.
Wofür verwendest du dein Konto?
Jetzt registrieren
loading

Durch Nutzung der Software bzw. durch deine Registrierung, erklärst du, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von CogniFit gelesen sowie verstanden zu haben und anzuerkennen.

corporativelanding_Neuronas_social_picture

Neuronen

Warum sie besser und länger leben können

  • Neurokognitives Programm zum Training deiner kognitiven Fähigkeiten

  • Online-Plattform mit der du deine Fähigkeiten trainieren kannst und deine Schwächen stärkst.

  • Nach wenigen Sitzungen kannst du deine Ergebnisse sehen. Melde dich an und versuche es gratis!

loading

Was sind Neuronen? Das sind kleine Zellen, die für Funktionen im Nervensystem verantwortlich sind. Im Gehirn befinden sich Millionen von Neuronen, Wissenschaftler gehen davon aus, dass bei der Geburt rund 80 Millionen vorhanden sind. In der Wachstumsphase steigt diese Zahl, doch bei einem Lebensalter von 80 Jahren hat man bereits einen Verlust von rund 30% der Neuronen zu verzeichnen. Im Laufe des Lebens werden Neuronen kontinuierlich zerstört und neu gebildet. Während des Regenerationsprozesses der Nervenzellen werden neue Verbindungen hergestellt, die einen Prozess durchlaufen, derNeurogenese genannt wird. Dieser Prozess ermöglicht es, während des ganzen Lebens neue Neuronen zu bilden.

Viele Menschen tun täglich Dinge, die zu neuronalem Verfall führen und kognitive Verluste zur Folge haben. Dazu gehören Gewohnheiten wie Alkoholische Getränke, Rauchen, Hungern, unzureichender Schlaf oder Stress, die bewirken, dass Neuronen schneller Schaden leiden. Mit CogniFit möchten wir dir helfen, Neuronen zu regenerieren und neue Verbindungen aufzubauen, indem du deine kognitiven Fähigkeiten trainierst.

Viele kennen den Satz "Wer rastet, der rostet" meist im Zusammenhang mit körperlichen Übungen. Doch im Falle der Neuronen gilt dasselbe Prinzip. Im Folgenden findest du verschiedene Gründe, warum es notwendig ist, die Gehirnzellen aktiv zu halten.

  • Aktive Gehirnzellen erhalten mehr Blut.

Die Wissenschaft weiß, dass aktive Gehirnbereiche mehr Energie benötigen und deshalb auch mehr Sauerstoff und Glukose verwenden. So werden sie besser durchblutet, um die Bedürfnisse der aktiven Neuronen zu stillen. Wenn ein bestimmter Gehirnbereich aktiviert wird, strömt das Blut zu den arbeitenden Zellen. MRI-Aufnahmen werden verwendet, um die Blutzirkulation im Gehirn zu verstehen. Diese Aufnahmen zeigen, dass unsere Gehirnzellen, auch Neuronen genannt, sehr abhängig von der Sauerstoffversorgung sind. Je mehr das Gehirn verwendet und die Neuronen aktiviert werden, umso mehr Blut erhalten sie. Inaktive Gehirnzellen erhalten jedoch immer weniger Blut bis sie schließlich absterben.

  • Aktive Gehirnzellen haben mehr Verbindungen mit anderen Gehirnzellen.

Jede Gehirnzelle ist mit ihrer Umgebung durch schnelle elektrische Impulse verbunden. Aktive Gehirnzellen haben die Tendenz, Dendriten zu bilden, die wie kleine Arme nach anderen Zellen greifen, um Verbindungen herzustellen. Eine einzige Zelle kann bis zu 30 000 Verbindungen haben. Dadurch wird sie ein hochgradig aktiver Teil des neuronalen Netzwerkes. Je größer das neuronale Netz der Zelle ist, umso mehr Chancen hat sie, aktiviert zu werden und zu überleben.

  • Aktive Gehirnzellen produzieren mehr "Wartungssubstanzen".

Der Nervenwachstumsfaktor (NGF) ist ein Protein, das von unserem Körper in den Zielzellen produziert wird. Dieses Protein bindet Neuronen, indem sie als aktiv, differenziert und ansprechbar markiert werden. Je öfter du dein Gehirn herausforderst, trainierst und aktivierst, umso mehr NGF wird produziert.

  • Aktive Gehirnzellen stimulieren die Wanderung vorteilhafter Zellen vom Gehirnstamm.

Neue Studien haben gezeigt, dass neue Gehirnzellen in einem spezifischen Gehirnbereich, dem Hippocampus, generiert werden. Diese Gehirnzellen können dann in andere Bereiche des Gehirns wandern, in denen sie am meisten benötigt werden. Nach einer Gehirnverletzung bewegen sich diese Zellen beispielsweise in die beeinträchtigten Bereiche. Die wandernden Zellen sind fähig, die Funktionsweise der benachbarten Zellen zu imitieren und helfen so, den geschädigten Bereich teilweise wieder herzustellen.

Struktur eines Neurons

Eine Nervenzelle besteht strukturell aus folgenden Hauptelementen: Zellkern, Zellkörper und Dendriten. Es bestehen viele Verbindungen zwischen Neuronen, die durch die Axone oder kleinen Verzweigungen ermöglicht werden. Das Axon hilft, Netzwerke zu bilden, über die Botschaften von Neuron zu Neuron übertragen werden können. Diese Verbindung wird Synapse genannt und stellt eine Verknüpfung von Axonen dar, die durch eine elektrische Ladung mit einer Geschwindigkeit von 0,001 Sekunden erfolgt, was ungefähr 500 Mal pro Sekunde geschehen kann.

Struktur eines Neurons

1. Zellkern

Das ist der zentrale Teil des Neurons. Er befindet sich im Zellkörper und ist für die Energieproduktion verantwortlich, die für die Zellfunktionen notwendig sind.

2. Dendrit

Dentriten sind die "Zähne der Neuronen", sie formen kleine Zweige, die aus verschiedenen Teilen der Nervenzelle herausragen. Eine Zelle hat meist mehrere Zweige, die Größe hängt von den Funktionen des Neurons ab und davon, wo sich dieses befindet.

3. Zellkörper

Dieser Teil enthält den Kern. Hier werden Moleküle produziert und hier finden auch die wichtigsten, lebenserhaltenden Aktivitäten sowie die Pflege der Funktionen des Neurons statt.

4. Schwannsche Zelle

Die Schwann-Zellen sind im peripheren Nervensystem zu finden und dafür verantwortlich, Neuronen während der Entwicklung und des Wachstums zu begleiten. Sie umhüllen die Zweige oder Axone und handeln wie ein isolierendes Membran.

5. Myelin

Myelin besteht aus Proteinen und Lipiden. Dieses Material ist im Nervensystem zu finden und umhüllt neuronale Axone. Eine dicke Schicht mit isolierender Wirkung hilft bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Diese Substanz wird aus Schwann-Zellen gebildet.

6. Axonterminale

Axonendigungen oder synpatische Knöpfe finden sich in den Zellfortsätzen einer Nervenzelle, die sich verzweigen und dazu dienen, sich mit anderen Neuronen zu verbinden und eine Synapse herzustellen. Die Neurotransmitter werden in den synaptischen Vesikeln in den Endknöpfchen gespeichert.

7. Ranvierscher Schnürring

Der Ranvier-Schnürring ist ein freiliegender Abschnitt eines Axons zwischen zwei Schwann´schen-Zellen. Dieser Abschnitt ist ausreichend und notwendig, um die Übertragung der Impulse zu optimieren und zu garantieren, dass diese nicht verloren gehen. Die Hauptfunktion des Ranvier-Schnürrings ist es, die Bewegung zu erleichtern und den Energieverbrauch zu optimieren.

8. Axon

Auch das Axon zählt zu den Hauptbestandteilen eines Neurons. Es handelt sich um eine feine Nervenfaser, die dafür verantwortlich ist, elektrische Signale zwischen den Nervenzellen zu übertragen. Wie bereits erwähnt, haben Axone Nervenendigungen, die auch Axonterminale oder Endknöpfchen genannt werden und den präsynaptischen Teil einer Synapse darstellen. Axone im Zentralnervensystem sind von Myelin umhüllt.

Referenzen

James Siberski, Evelyn Shatil, Carol Siberski, Margie Eckroth-Bucher, Aubrey French, Sara Horton, Rachel F. Loefflad, Phillip Rouse. Computer-Based Cognitive Training for Individuals With Intellectual and Developmental Disabilities: Pilot Study - The American Journal of Alzheimer’s Disease & Other Dementias 2014; doi: 10.1177/1533317514539376

Preiss M, Shatil E, Cermakova R, Cimermannova D, Flesher I (2013) Personalized cognitive training in unipolar and bipolar disorder: a study of cognitive functioning. Frontiers in Human Neuroscience doi: 10.3389/fnhum.2013.00108.

Shatil E (2013). Does combined cognitive training and physical activity training enhance cognitive abilities more than either alone? A four-condition randomized controlled trial among healthy older adults. Front. Aging Neurosci. 5:8. doi: 10.3389/fnagi.2013.00008

Peretz C, Korczyn AD, Shatil E, Aharonson V, Birnboim S, Giladi N. - Computer-Based, Personalized Cognitive Training versus Classical Computer Games: A Randomized Double-Blind Prospective Trial of Cognitive Stimulation - Neuroepidemiology 2011; 36:91-9.

Evelyn Shatil, Jaroslava Mikulecká, Francesco Bellotti, Vladimír Burěs - Novel Television-Based Cognitive Training Improves Working Memory and Executive Function - PLoS ONE July 03, 2014. 10.1371/journal.pone.0101472

Korczyn AD, Peretz C, Aharonson V, et al. - Computer based cognitive training with CogniFit improved cognitive performance above the effect of classic computer games: prospective, randomized, double blind intervention study in the elderly. Alzheimer's & Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association 2007; 3(3):S171.

Shatil E, Korczyn AD, Peretzc C, et al. - Improving cognitive performance in elderly subjects using computerized cognitive training - Alzheimer's & Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association 2008; 4(4):T492.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse ein