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Koordination
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  • Identifiziere und bewerte Veränderungen oder Defizite

  • Validierte Instrumente zur Verbesserung oder Wiederherstellung der Koordination und anderer kognitiver Fähigkeiten

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Was ist die Koordination?

Die Koordination ist die Fähigkeit, die uns erlaubt Bewegungen auf präzise, schnelle, geordnete und effiziente Art auszuführen. Sie erlaubt uns also alle beteiligten Muskeln, die für eine bestimmte Bewegung benötigt werden, synchron zu aktivieren, um die Handlung so akkurat wie möglich auszuführen. Obwohl die Motorik und Koordination viele frontale Gehirnareale einschließt, ist die Hauptstruktur der Koordination das Cerebellum (Kleinhirn). Eine schlechte Koordinationsfähigkeit kann unsere Handlungsfähigkeit im Alltag einschränken. Es ist nicht selten, dass die Koordination eine der Fähigkeiten ist, die im Alter am meisten nachlässt und so den Alltag der Betroffenen erschwert. Glücklicherweise lässt sich die Koordination mithilfe der kognitiven Stimulation trainieren.

Die regelmäßige Anwendung der klinischen Stimulationsprogramme von CogniFit kann verschiedene kognitive Fähigkeiten, wie die Koordination, aktivieren und stärken. Es gibt Studien, die zeigen, dass sich die Koordinationsfähigkeit bei älteren Menschen durch die Anwendung der Programme von CogniFit verbessern lässt. Durch das Üben mit den Gedächtnistraining-Spielen von CogniFit werden bestimmte neuronale Aktivierungsmuster stimuliert. Die wiederholte Aktivierung dieser kognitiven Muster kann helfen die neuronalen Verbindungen, die für das Gedächtnis wichtig sind, zu stärken und neue Synapsen zu bilden, die in der Lage sind beschädigte oder beeinträchtigte kognitive Funktionen, wie die Koordination, wiederherzustellen oder zu reorganisieren. Wenn wir hingegen unsere Koordinationsfähigkeit nicht trainieren, spart unser Gehirn Ressourcen, in dem Verbindungen gekappt werden. Dadurch nimmt die Koordinationsfähigkeit ab, was uns in Aktivitäten, bei denen diese benötigt wird, schlechter beziehungsweise weniger effizient werden lässt. Mit verschiedenen Gehirnjogging-Übungen zu trainieren, kann helfen unsere kognitiven Fähigkeiten zu verbessern.

Psychomotorik und Koordination

Wenn von der Koordination gesprochen wird, ist es wichtig diese von der Psychomotorik zu unterscheiden. Der Begriff Psychomotorik ist breiter als der der Koordination, da dieser auch motorische, kognitive, soziale und affektive Aspekte umfasst. Der Begriff bezieht sich also nicht nur auf die Geschicklichkeit (oder Koordination) mit der eine Bewegung ausgeführt wird, sondern beinhaltet auch das eigene Körperbewusstsein, die Lateralität (bspw. ob linkshändig oder rechtshändig), die räumlichen Konzepte und so weiter. Das heißt, wir können relativ unabhängig von verschiedenen Typen der Psychomotorik und der Koordination sprechen:

Formen der Psychomotorik

Die Psychomotorik wird normalerweise in zwei Formen unterteilt, jenachdem welche Muskelgruppen beteiligt sind. Jede Art der Motorik bedarf einer bestimmten Art der Koordination. Die Koordination ist für beide Formen der Motorik grundlegend:

  • Grobmotorik: Die Grobmotorik bezieht sich auf die Bewegung der großen und allgemeinen Muskelgruppen (die unseren gesamten Körper miteinbeziehen) Diese Bewegungen benötigen mehr Stärke als Präzision, wie es beispielsweise bei der Fortbewegung, der Positionierung und dem Gleichgewichtsinn der Fall ist.
  • Feinmotorik: Die Feinmotorik bezieht sich auf die Bewegung von kleinen und spezifischen Muskelgruppen (vor allem die Handbewegung). Um diese auszuführen bedarf es mehr Präzision als Kraft, wie es beispielsweise beim Schreiben oder beim Schuhe Binden der Fall ist.

Formen der Koordination

Auf der anderen Seite kann von unterschiedlichen Formen der Koordination gesprochen werden, in Abhängigkeit der Körperteile, die in den Bewegungsprozess eingebunden sind und dem Sinnesorgan, welches das Feedback gibt. Die Hauptformen sind:

  • Motorische Koordination: Die motorische Koordination bezieht sich auf die Koordination der verschiedenen Muskeln des Körpers, in Abhängigkeit von dem, was wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen. Sie bezieht sich auf die Allgemeinheit der Koordination. Hauptsächlich wird die Grobmotorik mit ihr in Verbindung gebracht und beinhalten die zwei nachfolgenden Formen:
  • Augen-Hand-Koordination: Sie bezieht sich auf die Fähigkeit die Hände in Abhängigkeit von dem, was die Augen wahrnehmen, zu steuern. Beispielsweise auf einer Tastatur zu schreiben. Diese Form der Koordination erfordert Feinmotorik.
  • Augen-Fuß-Koordination: Sie bezieht sich auf die Fähigkeit die Füße in Abhängigkeit von dem, was die Augen wahrnehmen, zu steuern. Ein klassisches Beispiel wäre das Fußballspielen. Diese Koordinationsform gehört zur Grobmotorik.

Beispiele für die Koordination

  • Die Koordination ist grundlegend für die meisten Sportarten. Es wäre unmöglich zu rennen, schwimmen, Fahrrad zu fahren, einen Ball zu treten, zu fangen oder zu werfen ohne die Hilfe der Koordination.
  • Einen Bericht am Computer zu verfassen, eine schwere Maschine zu bedienen oder einen Tisch aufzustellen benötigt eine gute Koordinationsfähigkeit. Ein Defizit in diesem Bereich kann am Arbeitsplatz zu schwerwiegenden Unfällen führen.
  • In der Schule benötigen wir die Koordination unter anderem um zu schreiben, zu zeichnen oder auszuschneiden. In der Universität benötigen wir eine gute Koordination, um in der Vorlesung mitzuschreiben oder in der Prüfung die Antworten schnell schreiben zu können.
  • Um die Anforderungen beim Autofahren erfüllen zu können und unsere Bewegungen zu koordinieren, die Pedale zu treten während wir den Gang wechseln und dazu noch das Lenkrad drehen, benötigt ebenfalls ein gutes Koordinationsvermögen.

Störungen die mit der Koordinationsfähigkeit assoziiert sind

Mit zunehmendem Alter können wir feststellen, dass unsere Koordinationsfähigkeit nicht mehr so gut ist, wie früher. Obwohl sich der Einfluss diesen Verfalls mithilfe des kognitiven Trainings verringern lässt, kann man als solches nicht von einer Pathologie sprechen, da dies eher die Konsequenz des natürlichen Alterungsprozesses ist. Die Mehrzahl der Störungen, die mit einer Veränderung der Koordinationsfähigkeit einhergehen, sind auf einen Schaden des Kleinhirns (Cerebellum) zurückzuführen. Einige dieser Symptome sind Zittern, Ataxie (die Unfähigkeit die verschiedenen Körperteile die mit einer Bewegung assoziiert sind zu koordinieren), das Nystagmus (unfreiwillige Augenbewegungen beim Versuch die Peripherie des Gesichtsfelds zu fixieren), die Dysmetrie (Unfähigkeit Bewegungen der Extremitäten in Abhängigkeit der visuellen Information richtig zu koordinieren), die Asynergie (Unfähigkeit Bewegungen zu koordinieren, was seltsame Körperhaltungen zur Folge hat), etc. Desweiteren gibt es aber auch Veränderungen in der Koordination die nicht aufgrund einer Schädigung des Kleinhirns (Cerebellum) auftreten, wie die Dysarthrie (Fehlende Koordination, Lähmung oder Schwäche der beim Sprechvorgang beteiligten Muskeln und Organe). Häufig geht mit einer Koordinationsstörung eine Erhöhung der Reaktionszeit einher.

Andererseits gibt es diverse Krankheiten und Störungen, bei denen Probleme der Koordination auftreten. Eine der bekanntesten ist der Morbus Parkinson. Auch bei der Legasthenie können Koordinationsprobleme auftreten. Ebenso bei der Agrafie (die Unfähigkeit Wörter zu schreiben), bei der Multiplen Sklerose, bei den Störungen der Koordinationsentwicklung, bei verschiedenen Formen der Ataxie (wie der Friedreich-Ataxie, oder der Spinozerebellären Ataxie), bei einem Schädel-Hirn-Trauma, Tumor und Schlaganfall.

Wie lässt sich der Zustand unserer Koordinationsfähigkeit messen und bewerten?

Den Zustand der Koordinationsfähigkeit zu messen ist von großem Nutzen, da sie in vielen Bereichen des Lebens eine große Rolle spielt. Im Bildungsbereich: Um zu wissen, ob ein Schüler Schwierigkeiten haben wird Notizen zu machen oder ein Examen zu schreiben. Im Gesundheitswesen: Um herauszufinden, ob ein Patient sich ohne Hilfe in seinem Umfeld bewegen kann. Im Berufsleben: Um zu wissen, ob ein Angestellter Geräte und Fahrzeuge ohne großes Risiko bedienen kann. Nicht zu vergessen ist unser Alltag.

Mithife der kompletten kognitiven Bewertung ist es möglich die Koordination und zahlreiche andere kognitive Fähigkeiten zuverlässig und effizient zu messen. CogniFit verfügt über eine Vielzahl an Tests, welche einige Unterprozesse der Koordination bewerten, wie beispielsweise die Augen-Hand-Koordination und die Reaktionszeit. Dazu nutzen wir einige Test, welche wiederum auf den folgenden Tests basieren: dem klassischen Wisconsin Card Sorting Test (WCST), dem Stroop-Test, dem Test of Variables of Attention (TOVA), den Hooper Visual Organization Task (VOT), den klassischen Tests von Korman, Kirk und Kremp von 1998 (NEPSY), dem Continuous Performance Test (CPT), dem klassischen Memory Malingering Test (TOMM). Neben der Koordination, werden mit diesen Tests außerdem die Aktualisierung, die kognitive Flexibilität, die Verarbeitungsgeschwindigkeit, die geteilte Aufmerksamkeit, die Inhibition, die visuelle Wahrnehmung, die Benennung, das visuelle Scanning, die fokussierte Aufmerksamkeit, das räumliche Vorstellungsvermögen, das kontextuelle Gedächtnis, die Wiedererkennung und das Arbeitsgedächtnis getestet.

  • Snychronisationstest UPDA-SHIF: Bei diesem Test erscheint ein sich bewegender Ball auf dem Bildschirm. Mit dem Cursor muss man dem sich bewegenden Ball so gut und präzise wie möglich folgen.
  • Simulatinitätstest DIAT-SHIF: Bei diesem Test erscheint ein sich bewegender weißer Ball auf dem Bildschirm. Mit dem Cursor muss man dem sich bewegenden Ball so gut und präzise wie möglich folgen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die Worte richten, die in der Mitte des Bildschirms erscheinen. Wenn das erscheinende Wort mit der Farbe in der es geschrieben ist übereinstimmt, muss die Leertaste gedrückt werden. Bei dieser Aufgabe werden die Fähigkeiten zur Strategieänderungen, neue Antworten zu produzieren, zu aktualisieren und die visuelle Fähigkeit zur gleichen Zeit beansprucht.
  • Koordinationstest HECOOR: Auf dem Bildschirm erscheint ein sich bewegender Ball. Mit dem Mauszeiger muss dem Ball so gut wie möglich gefolgt werden. Dazu ist ein visuelles und manuelles Verfolgen des Balls notwendig.
  • Geschwindigkeitstest REST-HECOOR: Auf dem Bildschirm erscheint ein blaues Viereck. In der vorgegebenen Zeit soll der Nutzer so oft und schnell wie möglich darauf klicken.
  • Resolutionstest REST-SPER: Auf dem Bildschirm erscheinen mehrere sich bewegenden Reize. Dabei muss so schnell wie möglich auf die Zielreize geklickt werden, ohne dabei die Distraktoren zu treffen.
  • Forschungstest REST-COM: Es erscheint für kurze Zeit ein Bilder von einem Objekt auf dem Bildschirm. Im Anschluss muss das Wort, das dieses Objekt beschreibt so schnell wie möglich ausgewählt werden.
  • Dekodierungstest VIPER-NAM: Für kurze Zeit erscheinen Bilder von Objekten auf dem Bildschirm. Im Anschluss erscheinen vier Buchstaben. Es muss der Buchstabe des Wortes so schnell wie möglich ausgewählt werden, der das vorherig gezeigte Objekt beschreibt.
  • Wiederkennungstest WOM-REST: Es erscheinen drei Objekte auf dem Bildschirm. Dabei müssen sich die Objekte und deren Reihenfolge eingeprägt werden, um anschließend aus vier Bilderserien die zuvor präsentierte auszuwählen.
  • Verarbeitungstest REST-INH: Bei dieser Aufgabe erscheinen zwei unterschiedlich große Blöcke auf dem Bildschirm, die eine Zahl in sich tragen. Zu Beginn muss immer der größere Block, unabhängig von der Zahl, angeklickt werden. Später muss der Block angeklickt werden, dessen Zahl größer ist, unabhängig von der Größe des Blocks.

Die Koordination wiederherstellen, verbessern und stimulieren

Alle kognitiven Fähigkeiten, darunter die Koordination, können trainiert werden, um so die Leistung zu verbessern. Bei CogniFit bieten wir die Möglichkeit die kognitiven Fähigkeiten mit einem professionellen Programm zu trainieren.

Die Neuroplastizität ist die Basis der Wiederherstellung der kognitiven Fähigkeiten, darunter die Koordinationsfähigkeit. CogniFit verfügt über eine klinische Übungsbatterie, die entwickelt wurde, um Defizite dieser kognitiven Fähigkeit wiederherzustellen. Das Gehirn und seine neuronalen Verbindungen werden durch die Nutzung der davon abhängenden Funktionen gestärkt. Die Koordinationsfähigkeit in den Übungen von CogniFit zu trainieren kann dementsprechend helfen die neuronalen Verbindungen zu stärken, die bei dieser kognitiven Fähigkeit aktiviert werden. Dadurch ist es möglich eine feinere und bessere Koordination zu entwickeln.

CogniFit wurde von einem Expertenteam auf dem Gebiet der Neurogenese und der synaptischen Plastizität entwickelt. Dadurch konnte das personalisierte Gehirntrainingsprogramm ermöglicht werden, das sich automatisch an die Bedürfnisse jeden Nutzers anpasst. Das Programm beginnt mit einer Bewertung des Gedächtnisses und anderen grundlegenden kognitiven Fähigkeiten. Anhand der Ergebnisse erstellt CogniFit automatisch ein personalisiertes Gehirntraining, das für jeden Nutzer maßgeschneidert wird. Das Programm von CogniFit sammelt während der anfänglichen Bewertung Daten, die es ermöglichen, durch komplexe Algorithmen ein Programm zu erstellen, mit dem die kognitiven Schwächen und Stärken jedes Nutzers trainiert und verbessert werden können.

Ein kontinuierliches und herausforderndes Trainingsprogramm ist wichtig, um die Koordinationsfähigkeit zu verbessern. CogniFit verfügt über ein Bewertungsprogramm und eine kognitive Übungsbatterie, um die kognitiven Fähigkeiten zu optimieren. Eine korrekte kognitive Stimulation benötigt mindestens 15 Minuten Training an zwei bis drei Tagen pro Woche.

Das CogniFit Gehirntraining-Programm steht online überall auf der Welt zur Verfügung. Das Programm besteht aus diversen interaktiven Gehirnjogging-Spielen, die vom Computer oder Mobilgeräten aus gespielt werden können. Am Ende jeder Trainingseinheit erstellt CogniFit automatisch einen detaillierten Bericht über die kognitiven Fortschritte des Nutzers.

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