Wähle deine Plattform und kaufe
Probiere einen kostenlosen Monat mit 10 Lizenzen aus.
Wofür verwendest du dein Konto?
Jetzt registrieren
loading

Durch Nutzung der Software bzw. durch deine Registrierung, erklärst du, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von CogniFit gelesen sowie verstanden zu haben und anzuerkennen.

corporativelanding_evaluacion_general_social_picture
  • Erhalte diese komplette neuropsychologische online Testbatterie.

  • Erforsche und bewerte Gehirnfunktionen umfassend.

  • Identifiziere und bewerte kognitive Abweichungen und Störungen.

loading

Die kognitive Bewertungsbatterie (CAB) von CogniFit ist ein kompletter neurokognitiver Test, der als Instrument für Experten im Gesundheitsbereich entwickelt wurde. Mit dieser Bewertungsbatterie haben Experten ein Werkzeug, um kognitive Störungen bei Personen mit oder ohne Krankheiten festzustellen. Dieses Instrument verwendet kognitive Tests, um den kognitiven Zustand jedes einzelnen Nutzers zu bewerten.

Dieses neurokognitive Instrument hilft, zahlreiche kognitive Fähigkeiten zu bewerten, die mit den Exekutivfunktionen zusammenhängen. Damit wird die präzise Bewertung kognitiver Störungen durch verschiedene kognitive Tests ermöglicht, um zu verstehen, wie die unterschiedlichen Gehirnbereiche funktionieren.

Die Daten und Ergebnisse, die bei der kognitiven Bewertung gesammelt werden sind sowohl für Experten als auch für die Patienten von großer Hilfe. Die Ergebnisse erlauben beiden, bestimmte Gehirnstörungen, Verhaltensveränderungen, Verletzungen, neurologische Entwicklungsstörungen sowie neurodegenerative Störungen zu erkennen und zu verstehen. Damit können Experten Probleme effektiv erkennen und eine Diagnose stellen, die eine Behandlung vereinfacht. Die neuropsychologische Bewertung von CogniFit bildet Teil der Grundlage für die Identifizierung und Überwachung der Intervention und Rehabilitation der Patienten.

Die neurokognitive Bewertung von CogniFit besteht aus verschiedenen Bereichen. Jeder Bereich setzt sich aus mehreren Aufgaben zusammen, die helfen, die Bewertung in verschiedenen neuropsychologischen Umfeldern durchzuführen. Folgende Bereiche werden getestet:

  • Gedächtnis: Nonverbales Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, Benennung, visuelles Kurzzeitgedächtnis, auditives Kurzzeitgedächtnis und kontextuelles Gedächtnis
  • Aufmerksamkeit: Geteilte Aufmerksamkeit, Fokussierung, Inhibition und Aktualisierung
  • Wahrnehmung: Räumliche Wahrnehmung, visuelles Scanning, visuelle Wahrnehmung, Schätzung, Erkennung und Breite des Sichtfeldes
  • Koordination: Augen-Hand-Koordination und Reaktionszeit
  • Logisches Denken: Verarbeitungsgeschwindigkeit, Planung und Verlagerung.

Aufgaben- und Testbatterie für kognitive Bewertung

Aufgaben für die Bewertung des Arbeitsgedächtnisses

Die Aufgaben anhand derer das Arbeitsgedächtnis bewertet wird basieren auf dem klassischen Conners Test (CPT) [1]. Diese Aufgaben verwenden eine einfache Handlung um eine Analyse durchzuführen und die Information für die Ausführung der Aktivität zu synthetisieren. Diese Aufgaben werden im präfrontalen Cortex durchgeführt, denn dieser Bereich ist für exekutive Funktionen zuständig. Zusätzlich ist es wichtig, das Arbeitsgedächtnis zu stärken, da dieses die Verarbeitung und Integration von Information ermöglicht, die für komplexe kognitive Aufgaben nötig ist. Dazu zählen beispielsweise das Lösen von Problemen, das Durchführen einer Konversation oder die Optimisierung des logischen Denkens.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Arbeitsgedächtnis, auditives Kurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, Reaktionszeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Aufgaben für die Bewertung des Kurzzeitgedächtnisses

Die Tests, die das Kurzzeitgedächtnis messen, beruhen auf dem direkten und indirekten Digit-Test der Wechsler Memory Scale (WMS) [2]. Diese Aufgaben erfordern Konzentration, die Mitwirkung bei den exekutiven Aufgaben und benötigen auch das operative Gedächtnis. Um den Details einer Szene zu folgen oder sich an etwas in einer kurzen Zeitspanne erinnern zu können, müssen die Gehirnbereiche schnell antworten, indem sowohl temporäre als auch visuelle Bereiche gleichzeitig verwendet werden. Die Bewertung dieses Bereichs hilft Experten zu beobachten, wie der Nutzer Neues lernt und das Umfeld versteht.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Kurzzeitgedächtnis, räumliche Wahrnehmung, Planung, Verarbeitungsgeschwindigkeit und operatives Gedächtnis.

Aufgaben für die Bewertung der Benennung

Die Tests, mit denen die Benennung ermittelt wird, wurden anhand des klassischen NEPSY Tests von Korkman, Kirk und Kemp (1998) [3] entwickelt. Diese Art von Aufgaben erfordern verschiedene Fähigkeiten gleichzeitig, so beispielsweise die Integrität semantischer Repräsentationen, das visuelle Gedächtnis und linguistische Funktionen. Wenn ein Objekt identifiziert wird, müssen wir fähig sein, das richtige Wort in dem von uns gespeicherten Wortschatz zu finden, um ein mentales Bild in einem Wort nachzubilden.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Benennung, visuelle Wahrnehmung, Reaktionszeit, kontextuelles Gedächtnis und Aktualisierung.

Aufgaben für die Bewertung des visuellen Kurzzeitgedächtnisses

Diese Testbatterie wurde auf der Grundlage des klassischen TOMM (Test of Memory Malingering) Tests, der 1996 [4] veröffentlicht wurde, entwickelt. Die Kombination von Aufgaben hilft dem Nutzer, sich an externe Information als mentales Bild zu erinnern. Diese Aufgaben erfordern Dekodierung, Speicherung und das erneute Abrufen mentaler Repräsentationen. Der visuelle Cortex ist für den Erhalt der Information und die Identifizierung der Objekte zuständig, die von den subkortikalen Regionen gesehen werden. Das visuelle Gedächtnis ist für die gesunde kognitive Entwicklung von großer Wichtigkeit und es gibt verschiedene nützliche Tests, um diese Kondition zu bewerten.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Kurzzeitgedächtnis, Reaktionszeit, operatives Gedächtnis, visuelles Scanning, räumliche Wahrnehmung, Planung, kontextuelles Gedächtnis, Aktualisierung, Benennung und visuelles Kurzzeitgedächtnis.

Aufgaben für die Bewertung des auditiven Kurzzeitgedächtnisses

Der Test für das auditive Kurzzeitgedächtnis orientiert sich an dem klassischen Rey Auditory Verbal Learning Test (RAVLT) von Rey (1964) [5]. Die Tests zur Bewertung des auditiven Gedächtnisses gleichen die Fähigkeit einer Person, auditive Stimuli zu interpretieren, aus. In dieser Aufgabe ist es notwendig die Bedeutung der Information zu erfassen und die Nachricht zu verstehen, um die korrekte Handlung auszuführen.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Planung, visuelles Gedächtnis, visuelles Kurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, räumliche Wahrnehmung, Reaktionszeit, Arbeitsgedächtnis und Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Aufgaben für die Bewertung des kontextuellen Gedächtnisses

Der Test für das kontextuelle Gedächtnis orientiert sich am klassischen Contextual Memory Test, Toglia (1993) [6]. Störungen des kontextuellen Gedächtnisses hängen mit dem Frontallappen zusammen und müssen nicht altersbedingt sein. Die Aufgabe ermöglicht es dem Nutzer, sich einfacher an unterschiedliche Aspekte aus dem Kontext zu erinnern. In anderen Worten: Man kann sich dadurch besser an verschiedene Faktoren eines Ereignisses, Objektes usw. erinnern und diese später gleichzeitig abrufen.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: kontextuelles Gedächtnis, Aktualisierung, Benennung und Reaktionszeit.

Aufgaben für die Bewertung der geteilten Aufmerksamkeit

Dieser Test verwendet den klassischen Stroop Test (Stroop, 1935) [7] als Ausgangsbasis für die verschiedenen Übungen. Er hilft dem Nutzer, mit zwei Stimuli gleichzeitig zu arbeiten und die Ausführung einer neuen Aufgabe präzise zu kontrollieren. Wenn mehr als nur ein Sinneskanal notwendig ist, ist die Aufmerksamkeit geteilt. Wenn jedoch die Fähigkeit, zwei Stimuli gleichzeitig zu erhalten, nicht gegeben ist, kann das Gehirn überlastet sein und sich nur auf den komplexeren Stimulus konzentrieren. Wenn du mit mehr als einer Aufgabe simultan arbeitest, beginnt ein doppelter Trigger, der in beiden Gehirnhälften gleichzeitig auftritt.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Geteilte Aufmerksamkeit, mentale Flexibilität und Augen-Hand-Koordination.

Aufgaben für die Bewertung der Fokussierung

Dieser Test beruht auf dem klassischen CPT Test von Conners [1]. Dabei muss die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe fixiert werden, um sich auf einen Stimulus zu konzentrieren und die richtigen Resultate zu erhalten. Wenn sich die Konzentration oder Fokussierung verbessert, kann die Produktivität im sozialen und im Arbeitsumfeld gesteigert werden.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Fokussierung, Verlagerung und Inhibition.

Aufgaben für die Bewertung der Inhibition

Diese Tests orientieren sich am klassischen Stroop Test (Stroop, 1935) [7]. Dieser Test ist ähnlich wie der Stroop Test aufgebaut, da hier exekutive Funktionen im Zusammenhang mit Planung, Inhibition und fokussierter Aufmerksamkeit bewertet werden. Wenn zu viele Stimuli gleichzeitig auftreten, konzentriert sich das Gehirn auf den wichtigsten und ignoriert weniger wichtige Stimuli. Das Alltagsleben ist voll von Anreizen in Form von Geräuschen, Stimmen, Tönen und anderen externen Eindrücken. In diesem Augenblick muss das Gehirn zwischen wichtigen und unwichtigen Stimuli unterscheiden, um dementsprechend zu handeln.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Inhibition, Reaktionszeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Verlagerung, Augen-Hand-Koordination und Aktualisierung.

Aufgaben für die Bewertung der Aktualisierung

Der Originaltest, mit dem die Verlagerung oder kognitive Flexibilität gemessen wird, orientiert sich am Wisconsin Card Sorting Test (WCST) [8]. Diese Tests haben zur Aufgabe, dem durchschnittlichen Nutzer zu helfen, sich an neue Situationen und Umfelder anzupassen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich den Ereignissen anzupassen, doch diese erfordern eine Reihe von kognitiven Prozessen, die nötig sind, um das Ereignis richtig zu managen und zu organisieren. Diese Ressourcen müssen verbessert werden, um Veränderungen zu sehen. Die Aktualisierungsfähigkeit kann durch mehr Flexibilität und eine bessere Anpassung gelernt werden. Diese werden durch die Verbindung von zwei neuronalen Netzwerken prozessiert, dieser Vorgang nennt sich Synapse. Personen, die diese Fähigkeit haben, können einfacher neue Fähigkeiten lernen und sich besser in einem neuen Umfeld integrieren. Ziel ist die Fähigkeit des Nutzers, auf Veränderungen einfacher, flexibler und glücklicher zu reagieren und sich den wechselnden Umständen anzupassen.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Aktualisierung, Reaktionszeit, Augen-Hand-Koordination, Verlagerung und Inhibition.

Aufgaben für die Bewertung der Planung

Diese Tests orientieren sich an verschiedenen klassischen Tests, wie beispielsweise dem Tower of London, Shallice Test (1982) [9]. Diese haben zur Aufgabe, dem Nutzer zu helfen, Ereignisse besser vorauszusehen und sich darauf vorzubereiten. Der für Planung und Entscheidungen verantwortliche Gehirnbereich nennt sich ventrolateraler präfrontaler Cortex. Dieser ist für die Verarbeitung komplexer Denkprozesse zuständig und hilft bei Entscheidungen und der Planung von Zielen, indem Zeit, kognitive Aktionen sowie Selbstkontrolle produktiv genutzt werden. Die Analyse dieser Bereiche ermöglicht es deshalb, die wichtigsten Aspekte bezüglich Planungsfähigkeit und Zielsetzung zu bewerten.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Planung, räumliche Wahrnehmung, visuelles Kurzzeitgedächtnis und visuelles Scanning.

Aufgaben für die Bewertung der Verlagerung

Dieser Test bewertet die Aktualisierung und Verlagerung auf der Grundlage des Wisconsin Card Sorting Tests (WCST) [8] und verwendet auch den klassischen Stroop Test (Stroop, 1935) [7] als Ausgangsbasis für die durchzuführenden Aufgaben. Diese Tests wurden entwickelt, um den Fokus so schnell wie möglich zu verändern, ohne dabei abgelenkt zu werden. Diese Aufgabe hilft, eine Handlung zu verändern und einen konstanten Rhythmus beizubehalten.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Verlagerung, geteilte Aufmerksamkeit, Augen-Hand-Koordination und Aktualisierung.

Aufgaben für die Bewertung der Verarbeitungsgeschwindigkeit

Der Test für die Messung der Verarbeitungsgeschwindigkeit orientiert sich am klassischen Conners Test (CPT) [1] und am direkten und indirekten Digit-Test der Wechsler Memory Scale (WMS) [2]. Der Test für die Verarbeitungsgeschwindigkeit wurde entwickelt, um die Fähigkeit der automatischen Informationsverarbeitung zu verbessern. Je schneller Information prozessiert werden kann, umso effektiver kann neue Information aufgenommen werden. Die Verarbeitung besteht darin, Information aufzunehmen, zu verstehen und eine Reaktion oder Antwort darauf zu generieren. Wenn in diesem Bereich Schwierigkeiten auftreten, werden die Entscheidungsfähigkeit, exekutive Funktionen und die Fähigkeit, Anweisungen zu folgen, signifikant beeinträchtigt.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Verarbeitungsgeschwindigkeit, operatives Gedächtnis und visuelles Kurzzeitgedächtnis.

Aufgaben für die Bewertung des visuellen Scanning

Diese Aufgabe orientiert sich an der klassischen Hooper Visual Organization Task (VOT) von Hooper (1983) [10]. Mit den Aufgaben für visuelles Scanning werden Verfahren entwickelt, die wichtig sind, um relevante Information in der kürzesten Zeit auf effektivste Weise zu finden. Damit wird auch die Fähigkeit bewertet, visuelle Stimuli durch die Augenbewegung zu organisieren.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Visuelles Scanning, Reaktionszeit, Augen-Hand-Koordination, Planung, räumliche Wahrnehmung und operatives Gedächtnis.

Aufgaben für die Bewertung der Augen-Hand-Koordination

Dieser Test bewertet die Augen-Hand-Koordination des Nutzers und orientiert sich am Wisconsin Card Sorting Test (WCST) [8] und dem Stroop Test [7]. Die Aufgaben zur Bewertung der Augen-Hand-Koordination verbessern ebenfalls die neuromuskuläre Fähigkeit während die Übungen durchgeführt werden. Dabei werden die Hand- und Augenbewegungen, die für ein Objekt oder einen Stimulus erforderlich sind, angepasst.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Augen-Hand-Koordination, Aktualisierung, Verlagerung und geteilte Aufmerksamkeit.

Aufgaben für die Bewertung der Reaktionszeit

Diese Aufgaben beruhen auf dem klassischen TOVA Test, der die Reaktionszeit misst. Dabei wird die Reaktionsgeschwindigkeit bewertet, wenn ein einfacher Stimulus erscheint. Diese Aufgaben hängen mit der Informationsverarbeitung zusammen, denn beide Fähigkeiten sind erforderlich, um Aufmerksamkeit zu entwickeln. Wenn diese Fähigkeit gestärkt wird, fällt es einfacher, Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Dadurch wird es auch möglich, so viel Information wie möglih so schnell wie möglich vorzubereiten.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Reaktionszeit, operatives Gedächtnis, visuelles Scanning, Augen-Hand-Koordination, Inhibition, Aktualisierung, Benennung, visuelle Wahrnehmung und kontextuelles Gedächtnis.

Aufgaben zur Bewertung der räumlichen Wahrnehmung

Die Aufgaben zur Ermittlung der räumlichen Wahrnehmung orientieren sich an der Kombination des klassischen Tower of London (TOL) Tests und der Hooper Visual Organization Task (VOT) von Hooper (1983) [10]. Diese Aufgaben helfen, das Körperschema und langfristig kognitive Fähigkeiten zu entwickeln. Sie ermöglichen die Analyse des Raumgefühls, um dieses später organisieren und verstehen zu können. Zusammenfassend geht es darum, dass der Nutzer fähig ist, sich zu bewegen, sich alleine zu orientieren und Situationen zu analysieren und darzustellen.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Räumliche Wahrnehmung, visuelles Scanning und Kurzzeitgedächtnis.

Aufgaben für die Bewertung der visuellen Wahrnehmung

Diese Aufgabe orientiert sich an der Frosting (1961) Methode zur Bewertung der visuellen Wahrnehmung (DTVP) [13], die die visuelle und die visuell-motorische Wahrnehmung integriert. Darüber hinaus stützt sie sich auf Ideen des klassischen Tests von Korkman, Kirk und Kemp (1998, NEPSY) [3]. Die Aufgaben verwenden Geräusche, um die Wahrnehmung von Bildern, Geräuschen und auch von Gefühlen zu bewerten. Dies erlaubt dem Nutzer, die externe Information zu entwickeln und zu interpretieren.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Visuelle Wahrnehmung, Benennung und Reaktionszeit.

Aufgaben für die Bewertung der Erkennung

Dieser Test basiert auf dem Conners (CPT) [1] Test und dem klassischen TOMM (Test of Memory Malingering) [4] Test. Während die Aufgabe erfüllt wird, erhält der Nutzer das Ergebnis seiner Fähigkeit, vergangene Information wiederzuerlangen und zu erkennen, welche Ereignisse, Orte oder Objekte gegenwärtig waren. Damit werden das Gedächtnis sowie auch die Kodierung und Speicherung gestärkt.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Erkennung, Reaktionszeit, Arbeitsgedächtnis, visuelles Scanning und räumliche Wahrnehmung.

Aufgaben für die Bewertung der Schätzung

Unter Schätzung versteht man die Fähigkeit, sich der nahen Zukunft zu nähern. Diese Fähigkeit wird durch verschiedene Aufgaben bewertet, die ausschließlich die Schätzung und die Fähigkeit der Annäherung analysieren.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Schätzung

Aufgaben zur Bewertung des nonverbalen Gedächtnisses

Diese Aufgabe beruht auf dem klassischen Test von Korkman, Kirk und Kemp von 1998 (NEPSY) [3] und dem Memory Malingering Test (TOMM) [4]. Das nichtverbale Gedächtnis hilft, Information zu speichern und mentale Abbildungen, die in den Sinnen gespeichert werden, abzurufen. Das nichtverbale Gedächtnis ist häufig betroffen, wenn die rechte Gehirnhälfte geschädigt ist. Dieser Test bewertet die Fähigkeit, nichtverbale vorübergehende Information zu speichern. Darüber hinaus werden visuell-räumliche Fähigkeiten getestet, die helfen, diese Information zu festigen.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Nichtverbales Gedächtnis, Benennung, kontextuelles Gedächtnis, Aktualisierung, Reaktionszeit, Arbeitsgedächtnis, visuelles Gedächtnis, visuelle Wahrnehmung, Erkennung und Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Aufgaben für die Bewertung der Breite des Sichtfeldes

Diese Aufgabe orientiert sich am Useful Field of Vision (UFOV) Test. Dabei wird die Menge an Information gemessen, die wir empfangen, wenn wir auf einen bestimmten Punkt schauen. In anderen Worten: alles, was man außer dem fixierten Objekt noch sehen kann. Bei dieser Aufgabe wird also analysiert, was du über, unter und seitlich des spezifischen Objektes noch siehst. Man kann damit auch die visuelle Geschwindigkeit des Nutzers beobachten und bewerten, mit der dieser einen Stimulus entdeckt.

Bewertete kognitive Fähigkeiten: Breite des Sichtfeldes

Bewertungsprozess

  • Dauer: Die kognitive Bewertungsbatterie wird ungefähr 40 Minuten in Anspruch nehmen.
  • Punkte: Automatisch.
  • Zielgruppe: Kinder (ab 6 Jahren) und Erwachsene
  • Resultate: Personalisiert.

Analysierte neuropsychologische Bereiche

Wissenschaftliche Dokumentation: Bewertete Testbatterien

Dieses Werkzeug besteht aus einer Reihe von wissenschaftlich bestätigten Tests [14], die kognitive Fähigkeiten bewerten. Die computergestützte kognitive Testbatterie basiert auf den strengsten Studien im Bereich der Neurowissenschaften und erzielt sehr zufriedenstellende psychometrische Resultate sowie einen Cronbachs Alpha Wert von ungefähr 0.9.

Nach der Durchführung der Tests, erstellt das CogniFit Programm eine Zusammenfassung aller Ergebnisse in den spezifischen Bereichen. Diese Resultate erlauben den Expertern und den Nutzern, allgemeine und spezielle kognitive Fähigkeiten in den unterschiedlichen Bereichen, die kognitiv getestet wurden, zu verstehen.

Folgende Gruppen erklären die Wichtigkeit der Bewertung verschiedener kognitiver Funktionen und zeigen, welche Fähigkeiten getestet werden sollten, um genaue Ergebnisse über den kognitiven Zustand des Nutzers zu erhalten.

GEDÄCHTNIS

Das Gedächtnis ist eine der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten. Damit können wir innere Abbildungen des Wissens im Gehirn speichern und vergangene oder gegenwärtige Ereignisse festhalten. Dieser Prozess findet durch Lernen statt, wobei es zu einer vorübergehenden Gedächtnisbildung in den neuronalen Netzen kommt. Das Gedächtnis kann gespeicherte Information abrufen und in verschiedenen Situation reproduzieren. Ohne Gedächtnis würden vergangene Erfahrungen in dem Augenblick verloren gehen, in dem sie gesammelt werden.

Der Hippocampus des Gehirns hat verschiedene Funktionen. Dieser Bereich muss gestärkt und trainiert werden, um das Gedächtnis zu verbessern. Mit der kognitiven Bewertungsbatterie (CAB) von CogniFit kannst du sehen, welche Bereiche am schwächsten sind und diese trainieren, um sie zu verbessern.

Folgende Bereiche formen das Gedächtnis und werden mit der kognitiven Bewertung von CogniFit analysiert:

AUFMERKSAMKEIT

Die Aufmerksamkeit begleitet alle kognitiven Prozesse. Sie ist dafür verantwortlich, Information zu prozessieren, die von internen oder externen Stimuli produziert wird, und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die die korrekte Assimilierung der Umgebung ermöglichen. Die Aufmerksamkeit beeinflusst auch andere kognitive Prozesse direkt, so zum Beispiel das Gedächtnis und die Wahrnehmung. Damit können die Informationsverarbeitung, Fokussierung und auch das logische Denken verbessert werden. Darüber hinaus ist die Aufmerksamkeit nötig, um neues Wissen zu assimilieren, das im Leben gesammelt wird und für neue neuronale Strukturen sorgt.

Die Aufmerksamkeit ist ein neuronaler Mechanismus, der aus einer Reihe kortikaler und subkortikaler neuronaler Verbindungen besteht, die sich überwiegend in der rechten Gehirnhälfte befinden. Die Aufmerksamkeit hilft uns bei verschiedenen täglichen Aktivitäten, wie beispielsweise beim Fokussieren des Bewusstseins, beim Filtern oder Löschen von Information aus der Umgebung und bei kognitiven Funktionen wie Gedächtnis oder Wahrnehmung.

Folgende Bereiche sind für die Aufmerksamkeit notwendig und werden in der kognitiven Bewertung von CogniFit berücksichtigt:

WAHRNEHMUNG

Die Wahrnehmung ist eine kognitive Fähigkeit, die erforderlich ist, um Sinnesreize, die wir über die Sinne erhalten, zu erkennen und zu interpretieren. Wir verwenden die Wahrnehmung, um Empfindungen eine Bedeutung zu geben und Befehle anzuordnen. Wenn die Information über die Sinne aufgenommen wird, wird sie zuerst umgewandelt, um vom Bewusstsein verstanden werden zu können. Damit dieser Prozess richtig ausgeführt werden kann, ist die Assimilierung und das Verständnis der externen Information notwendig, um diese auszuwerten.

Die Wahrnehmung ist ein wichtiges Element in der Analyse unserer Umgebung. Bei jeder Person verläuft der Prozess der Wahrnehmung unterschiedlich. Das Gedächtnis ist eines der wichtigesten Elemente, um den Wahrnehmungs- und Interpretationsprozess ausführen zu können.

Folende Bereiche sind für die Wahrnehmung erforderlich und werden in der kognitiven Bewertung von CogniFit analysiert

KOORDINATION

Wenn wir über Koordination sprechen, beziehen wir uns auf Aktionen einer Serie von Elementen, die gemeinsam durchgeführt werden. Die Koordination ist nötig, um Resultate bei verschiedenen Aufgaben zu erzielen, die Teil eines Prozesses für einen bestimmten Zweck sind.

Das Zerebellum ist jener Teil des Gehirns, der für die Koordination zuständig ist. Es ermöglicht es, die gesammelte externe Information korrekt in den Körper aufzunehmen.

Folgende Bereiche sind für die Koordination notwendig und werden in der kognitiven Bewertung von CogniFit berücksichtigt:

LOGISCHES DENKEN

Das logische Denken wird verwendet, um Ideen zu organisieren und zu strukturieren und zu einer spezifischen Schlussfolgerung zu gelangen. Dadurch zeigen Personen eine interne Kohärenz wenn sie sprechen und denken. Die Fähigkeit zu argumentieren wird durch eine Reihe von Sätzen mit einer Entwicklung und Schlussfolgerung geäußert. Diese folgen einem Leitfaden, der sie auf logische Weise zusammenfügt. In anderen Worten: Es geht um die Erklärung einer Person über ein bestimmtes Thema. Logisches Denken wird zusammen mit Logik und Verständnis verwendet.

Das logische Denken ist ein wichtiger Bereich, der bewertet und gestärkt werden muss, denn dadurch kann man die Dialogfähigkeit verbessern, Grundsätze für Klassifikationen erstellen und auch Pläne, Ideen oder Handlungen in Beziehung zueinander bringen und organisieren.

Dies sind die verschiedenen Bereiche, die für das logische Denken notwendig sind und in der kognitiven Bewertung von CogniFit analysiert werden.

Wissenschaftliche Dokumentation

Jede Aufgabe der kognitiven Testbatterie (CAB) wurde durch eine evidenzbasierte wissenschaftliche Methode bestätigt, was hilft, eine effektive Bewertung des Gehirns und des allgemeinen kognitiven Zustands zu erhalten. Diese Methodik hat sich als sehr nützlich erwiesen, da die Resultate kontinuierlich überprüft und die Aufgaben in Echtzeit an jeden Nutzer angepasst werden.

Studien haben gezeigt, dass das CogniFit Programm hochqualitiziert ist für die Bewertung des Zustandes des Gehirns und der exekutiven Funktionen. Die kognitive Bewertung wurde entwickelt, um jeden einzelnen kognitiven Bereich des Nutzers zu analysieren und anhand der umfassenden Resultate den kognitiven Stand zu bestimmen.

Die Testbatterie wurde sowohl für Experten als auch für Nutzer entwickelt, um den kognitiven Zustand zu bewerten. Damit können nicht nur die Resultate der kognitiven Bewertung erzielt werden, sondern auch das Durschnittsergebnis für jeden bewerteten kognitiven Bereich. Aus dem Test wird ersichtlich, welche kognitiven Bereiche des Nutzers stärker und welche schwächer sind.

Bewertung und Ergebnisse kognitiver Tests

Die Ergebnisse jeder Bewertung werden völlig unterschiedlich ausfallen, denn diese werden für jeden Nutzer individuell erstellt. Am Anfang der Bewertung müssen einige grundlegende Anweisungen beachtet werden, bevor man mit der Aufgabe beginnt. Sobald die ganze Testbatterie beendet ist, wird das Programm die Resultate für die allgemeine und spezifische kognitive Bewertung auswerten. Das Programm garantiert große Effektivität, da die Ergebnisse der Nutzer überwacht und in Echtzeit angepasst werden.

Nach Beendigung der Bewertungsbatterie erstellt das CogniFit Programm die Ergebnisse des Nutzers. Das Programm garantiert Effektivität durch die Überwachung der Ergebnisse des Nutzers und die Veränderungen in Echtzeit.

Die bei jeder Bewertung erzielten Resultate werden mit der Perzentile der entsprechenden Altersgruppe verglichen. Das Alter ist eine wichtige Variable, um aus den Resultaten Schlüsse zu ziehen und die kognitive Leistungsfähigkeit zu bewerten.

Durch die Repräsentation der Ergebnisse erhält der Experte komplette quantitative Information der Resultate des Nutzers. Diese werden in Graphiken und Tabellen dargestellt, die für eine Diagnose verwendet werden.

Ergebnisse der Fähigkeiten als Graphik repräsentiert

Im ersten Bild kann man besser entwickelte Bereiche erkennen (grün), die Bereiche mit durchschnittlicher Bewertung (gelb) und die am schwächsten ausgebildeten Bereiche (rot), die am meisten beachtet werden sollten. Wenn der Experte oder Nutzer auf einen Bereich klickt, werden die Details der Ergebnisse ersichtlich.

Graphische Darstellung der Resultate im Vergleich zur restlichen Bevölkerung.
Graphische Darstellung der Resultate im Vergleich zu Gleichaltrigen.

Im dritten und vierten Bild sind die Ergebnisse des Nutzers im Vergleich mit dem Rest der Gleichaltrigen zu sehen. In der Form einer Gaußkurve befinden sich die Durchschnittswerte im mittleren Abschnitt der Glocke.

Entwicklung der kognitiven Bewertung

Mit diesem Schaubild kann der Experte die Entwicklung des kognitiven Zustands der Person sehen, die von der Anzahl an Sitzungen abhängt. Du kannst sehen, wie sich der Punktestand nach der dritten Trainingseinheit in der Graphik verbessert, daran sind die Lernfortschritte in jeder einzelnen Aufgabe zu erkennen. In den nächsten Sitzungen kannst du auch die durschnittlichen Werte sehen. Diese Veränderung des Punktestands ist normal.

Referenzen

[1] Conners, C. K. (1989). Manual for Conners’ rating scales. North Tonawanda, NY: Multi-Health Systems.

[2] Wechsler, D. (1945). A standardized memory scale for clinical use. The Journal of Psychology: Interdisciplinary and Applied, 19(1), 87-95

[3] Korkman, M., Kirk, U., & Kemp, S (1998). NEPSY: A developmental neuropsychological assessment. Psychological Corporation. Korkman, M., Kirk, U., & Kemp, S (1998). Manual for the NEPSY. San Antonio, TX: Psychological corporation.

[4] Tombaugh, T. N. (1996). Test of memory malingering: TOMM. North Tonawanda, NY: Multi-Health Systems.

[5] Rey. Schmidt, M. (1994). Rey auditory verbal learning test: a handbook. Los Angeles: Western Psychological Services.

[6] Toglia, J. P. (1993). Contextual memory test. Tucson, AZ: Therapy Skill Builders.

[7] Stroop, J. R (1935). Studies of interference in serial verbal reactions. Journal of experimental psychology, 18(6), 643.

[8] Heaton, R. K. (1981). A manual for the Wisconsin card sorting test. Western Psycological Services.

[9] Shallice, T (1982). Specific impairments of planning. Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences, 298(1089), 199-209.

[10] Hooper, E. H. (1983). Hooper visual organization test (VOT).

[11] Greenberg, L. M., Kindschi, C. L., & Corman, C. L. (1996). TOVA test of variables of attention: clinical guide. St. Paul, MN: TOVA Research Foundation.

[12] Asato, M. R., Sweeney, J. A., & Luna, B (2006). Cognitive processes in the development of TOL performance. Neuropsychologia, 44(12), 2259-2269.

[13]Goh, D. S., & Swerdlik, M. E. (1985). FROSTIG DEVELOPMENTAL TEST OF VISUAL PERCEPTION. Test critiques, 2, 293.

[14] Peretz C, Korczyn AD, Shatil E, Aharonson V, Birnboim S, Giladi N. - Computer-Based, Personalized Cognitive Training versus Classical Computer Games: A Randomized Double-Blind Prospective Trial of Cognitive Stimulation - Neuroepidemiology 2011; 36:91-9.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse ein