Über Cookies auf dieser Webseite

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Online-Erfahrung zu verbessern. Wenn Sie diese Webseite weiterhin verwenden, ohne die Cookie-Präferenzen zu verändern, gehen wir davon aus, dass Sie unsere Cookie-Richtlinien akzeptieren. Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder Ihre Cookie-Präferenzen verändern möchten, sehen Sie sich bitte unsere Cookie-Richtlinie an.

Annehmen
Wähle die entsprechende Plattform und kaufe
Probiere einen kostenlosen Monat mit 10 Lizenzen aus.
Wofür ist das Konto?
Willkommen bei CogniFit! Willkommen bei CogniFit für Forscher!

Du wirst ein persönliches Konto anlegen. Diese Art von Konto soll dir helfen, deine kognitiven Fähigkeiten zu bewerten und zu trainieren.

Du wirst ein Patientenverwaltungskonto anlegen. Dieser Bericht soll Angehörigen der Gesundheitsberufe (Ärzten, Psychologen...) bei der Diagnose und Behandlung kognitiver Störungen helfen.

Du wirst ein Familienkonto anlegen. Dieses Konto ermöglicht deinen Familienmitgliedern den Zugang zu CogniFit-Bewertungen und -Trainings.

Du wirst ein Forschungskonto anlegen. Dieses Konto wurde speziell entwickelt, um Forscher bei ihren Studien in kognitiven Bereichen zu unterstützen.

Du wirst ein Konto zur Verwaltung von Schülern anlegen. Dieses Konto soll bei der Diagnose und Intervention von kognitiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen helfen.

loading

Für die eigene Nutzung (ab 16 Jahren). Kinder unter 16 Jahren können die CogniFit-Plattform für Familien verwenden.

Durch Nutzung der Software bzw. durch deine Registrierung, erklärst du, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Impressum und Datenschutzrichtlinien von CogniFit gelesen sowie verstanden zu haben und anzuerkennen.

corporativelanding_Demencia_social_picture

Demenz

Verfall kognitiver Funktionen

Diese Seite ist rein informativ. Wir verkaufen keine Produkte zur Behandlung von Krankheiten. Die Produkte von CogniFit zur Behandlung von Krankheiten befinden sich derzeit in der Validierungsphase. Wenn du daran interessiert bist, besuche die CogniFit-Plattform für Forscher.
  • Erhalte Zugang zu dem neuropsychologischen Bewertungsprogramm

  • Analysiere dein kognitives Profil und vergleiche es mit anderen Personen

  • Trainiere deine Fähigkeiten in Abhängigkeit deiner individuellen Bedürfnisse. Versuche es!

Jetzt beginnen
loading

Demenz bezieht sich bei der Diagnosestellung auf den Verfall und Verlust kognitiver Funktionen (beispielsweise des Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisses, der Aufmerksamkeit, exekutiver Funktionen und des logischen Denkens), die bei einer breitgefächerten und komplexen Serie neurodegenerativer Krankheiten auftreten können, so zum Beispiel bei Alzheimer, Lewy-Körper-Demenz (z.B. Parkinson), demyelinisierenden Krankheiten (z.B. Multiple Sklerose) oder Alkoholismus und HIV (AIDS). Diese wirken sich auf das Gehirn anders aus als Behandlungen wie eine Chemotherapie (in diesem Fall ist die Folge das sogenannte Chemobrain).

All diese Krankheiten stehen in Zusammenhang mit dem kognitiven Verfall, der in Abhängigkeit der Beeinträchtigung und der Person zu bewerten ist. Die kognitiven Fähigkeiten die bei CogniFit gemessen werden, wurden wissenschaftlich durch zahlreiche Studien validiert. Diese finden eine signifikante Beeinträchtigung des Gedächtnisses oder der Aufmerksamkeit durch die Demenz. Diese Studien zeigen außerdem, dass das Programm von CogniFit, als therapiebegleitendes Instrument hilft, den kognitiven Verfall abzuschwächen.

Demenz lässt sich am besten verstehen indem man den Schweregrad der Einschränkungen und Folgen im Alltag der erkrankten Person betrachtet. Je nach nach Fall kann sich die Erkrankung von einer milden zu einer moderaten oder von einer moderaten zu einer ernsthaften Erkrankung mit entsprechenden Einschränkungen entwickeln. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet bei Demenz die folgenden drei verschiedenen Stadien, die von Experten zur neurologischen Diagnose verwendet werden. Um den Schweregrad zu bestimmen, verwenden Fachärzte neurokognitive Bewertungen, Skalen und Interviews mit den Patienten und ihren Verwandten. Die drei verschiedenen Stadien und ihre Symptome werden nachfolgend beschrieben.

  • 1. Schweregrad - Milde Demenz: Die betroffene Person ist fähig, familiäre, bekannte Alltagsaktivitäten auszuführen und ein unabhängiges Leben zu führen. Es kommt jedoch zu kognitiven Schwierigkeiten, insbesondere wenn es um neue Aktivitäten oder Bedürfnisse geht, wie beispielsweise darum, Aufmerksamkeit zu zeigen und sich daran zu erinnern, wo bestimmte Dinge abgelegt wurden, zu welchem Zeitpunkt und wo man Verabredungen getroffen hat oder welche Informationen kürzlich vermittelt wurden.
  • 2. Schweregrad - Mittelschwere Demenz: Der Gedächtnisverlust hat sich so stark entwickelt, dass die betroffene Person nicht mehr fähig ist, unabhängig zu leben. Nur die gutbekannten und automatischen Alltagsaktivitäten können noch ausgeführt werden. Neue Information kann nur noch über kürzeste Zeit, einige Sekunden lang gespeichert werden. Die betroffene Person kann sich nicht mehr an Informationen über ihre eigene Identität, Wohnort oder soeben ausgeführte Tätigkeiten erinnern und vergisst auch die Namen der Familienmitglieder.
  • 3. Schweregrad - Schwere Demenz: Der Gedächtnisverlust, sowohl verbal als auch nonverbal, ist so weit fortgeschritten, dass sich die betroffene Person nicht mehr an neue Information erinnern kann. Außer wenigen kleinen Erinnerungen, können sie keine frühere Information mehr ins Gedächtnis rufen. Betroffene können nicht einmal mehr ihre nächsten Familienangehörigen erkennen.

Warum Demenz bei manchen Personen tragische Konsequenzen hat, während sie bei anderen von derselben neurobiologischen Pathologie betroffenen Personen keine schwerwiegenden Folgen oder Symptome verursacht und diese weiterhin ein unabhängiges, selbstständiges Leben führen können, ist eines der Rätsel des 21. Jahrunderts, das großes Kopfzerbrechen bereitet.

Die kognitive Reserve, das heißt das durch kontinuierliches Lernen angesammelte Wissen, scheint im Kampf gegen Demenz eine bedeutende Rolle zu spielen. Durch das konstante Lernen neuer Dinge, lernt das Gehirn neuronale Aktivitäten zu verändern, um Herausforderungen in neuen Lernsituationen zu bewältigen. Wer also eine neue Fähigkeit lernt (Tanzen, Zeichnen, eine neue Sprache, ein Musikinstrument) oder unerschlossene kognitive Funktionen trainiert, beispielsweise durch kognitives Gehirntraining, macht das Gehirn anpassungsfähig und ermöglicht diesem, Dinge neu zu überdenken und neuronale Netzwerke neu zu strukturieren, wenn es durch Demenz vor neuen Herausforderungen steht.

Referenzen

James Siberski, Evelyn Shatil, Carol Siberski, Margie Eckroth-Bucher, Aubrey French, Sara Horton, Rachel F. Loefflad, Phillip Rouse. Computer-Based Cognitive Training for Individuals With Intellectual and Developmental Disabilities: Pilot Study - The American Journal of Alzheimer’s Disease & Other Dementias 2014; doi: 10.1177/1533317514539376

Korczyn AD, Peretz C, Aharonson V, et al. - Computer based cognitive training with CogniFit improved cognitive performance above the effect of classic computer games: prospective, randomized, double blind intervention study in the elderly. Alzheimer's & Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association 2007; 3(3):S171.

Shatil E, Korczyn AD, Peretzc C, et al. - Improving cognitive performance in elderly subjects using computerized cognitive training - Alzheimer's & Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association 2008; 4(4):T492.

Bitte E-Mail-Adresse eingeben