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CogniFit konnte den kognitiven Zustand von Personen mit Multipler Sklerose verbessern

Die Trainings von CogniFit sind zuverlässige Tools zur Stimulierung verschiedener kognitiver Fähigkeiten von Menschen mit Multipler Sklerose

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Originaltitel: Home-based personalized cognitive training in MS patients: a study of adherence and cognitive performance.

Autoren: Evelyn Shatil1, Avishag Metzer2, Omer Horvitz3, Ariel Miller2.

  • 1. Department of Psychology and the Center for Psychobiological Research, Max Stern Academic College of Emek Yezreel, and CogniFit Ltd, Yoqneam Ilit, Israel.
  • 2. Neuroimmunology Unit, Multiple Sclerosis & Brain Research Center, Carmel Medical Center, Haifa, Israel.
  • 3. Brain and Behaviour Research Center, Institute for the Study of Affective Neuroscience (ISAN), Department of Psychology, The University of Haifa, Israel.

Zeitschrift: NeuroRehabilitation 26 (2010), 143-153.

Zitiere diesen Artikel (APA Format):

  • Shatil, E., Metzer, A., Horvitz, O., & Miller, A. (2010). Home-based personalized cognitive training in MS patients: a study of adherence and cognitive performance. NeuroRehabilitation, 26, pp.145-153.

Schlussfolgerung der Studie

Das CogniFit-Training ist ein praktisches und wertvolles Werkzeug zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten von Patienten mit Multipler Sklerose.. Geteilte Aufmerksamkeit [P=0,011], Auge-Hand-Koordination [P<0,0001], allgemeines Gedächtnis [P<0,0001], Benennung [P=0,029], Reaktionszeit [P=0,001], räumliche Wahrnehmung [P<0. 0001], Zeitschätzung [P=0,014], visuelles Arbeitsgedächtnis [P<0,0001], visuelle Wahrnehmung [P=0,006], visuelles Scannen [P=0,029] und verbal-auditives Arbeitsgedächtnis [P=0,001].

Kontext

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die nicht nur zu langfristiger körperlicher Behinderung, sondern auch zu einer Reihe von kognitiven Symptomen führt. Die Prävalenz von kognitiven Veränderungen bei Menschen mit Multipler Sklerose liegt zwischen 43 und 65 %, wobei das episodische Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und die Verarbeitungsgeschwindigkeit die am stärksten betroffenen kognitiven Fähigkeiten sind. Exekutivfunktionen wie Sprachfluss, Begriffsbildung, abstraktes Denken, Planung und Überwachung sind ebenfalls häufig davon betroffen. Eine kognitive Störung bedeutet eine schlechtere Lebensqualität.

Derzeit gibt es keine wirksamen Medikamente, um die kognitiven Symptome bei Patienten mit Multipler Sklerose zu reduzieren, sodass man auf andere Mittel zurückgreifen muss, um die Auswirkungen dieser kognitiven Veränderungen zu verringern. Die kognitive Rehabilitation hat sich als wichtiger Bestandteil der Behandlung von kognitiven Beeinträchtigungen bei Multipler Sklerose erwiesen und wurde bisher trotzdem nur wenig untersucht. Konkret hat sich die computerisierte kognitive Stimulation zur Verbesserung des kognitiven Zustands bei Menschen mit Multipler Sklerose als wirksam erwiesen.

Methodologie

Design der Studie

Die Studie umfasste ein 12-wöchiges Training mit CogniFit sowie eine Bewertung vor dem Training und eine weitere Bewertung nach den 12 Wochen. Die Teilnehmer wurden in eine Experimental- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Benutzer ohne Internetanschluss wurden der Kontrollgruppe zugeteilt. Ziel der Studie war es, etwas über die Adhärenz des Trainings und dessen Auswirkungen auf den kognitiven Zustand von Menschen mit Multipler Sklerose herauszufinden.

Die Studie wurde am Multiple Sclerosis & Brain Research Centre, Carmel Medical Centre, Haifa durchgeführt. Das Protokoll wurde von der Ethikkommission genehmigt und die schriftliche Zustimmung der Teilnehmer wurde vor Beginn des Pre-Screenings eingeholt.

Teilnehmer

Die Teilnehmer wurden aus dem Kreis der ambulanten Patienten des Carmel Medical Centre ausgewählt. Diese Teilnehmer hatten eine Diagnose von schubförmiger oder remittierender progressiver Multipler Sklerose, eine gute Funktion der dominanten Hand, sprachen Hebräisch, hatten einen Computer zu Hause und waren an einer Teilnahme an der Studie interessiert.

Ausschlusskriterien waren das Vorliegen einer anderen neurologischen Erkrankung, der Konsum von Drogen oder Alkohol sowie das Vorliegen einer Depression oder einer anderen Störung, die den Einsatz von Psychopharmaka erfordert. Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose wurden ebenfalls ausgeschlossen.

Analyse

Um einerseits die Unterschiede des kognitiven Zustands der Teilnehmer der beiden Gruppen vor Beginn der Studie und andererseits den Trainingseffekt in jeder Gruppe und schließlich die kognitiven Veränderungen nach der Intervention zu bewerten, wurden gemischte Effektmodelle für wiederholte Messungen und allgemeine lineare Modelle im Statistikprogramm SAS verwendet.

Zusätzlich wurde ein anderer Ansatz getestet, der das Statistikprogramm SPSS verwendet. Dabei kamen t-Tests für unabhängige Stichproben und gepaarte t-Tests zur Anwendung, um die Unterschiede in den kognitiven Werten zwischen den beiden Gruppen und innerhalb jeder Gruppe vor und nach dem Training zu ermitteln. Schließlich wurde eine ANCOVA durchgeführt, um die Unterschiede in den kognitiven Scores nach dem CogniFit-Training zu bewerten.

Die Ergebnisse in beiden Verfahren waren ähnlich. Die im Folgenden erläuterten Resultate basieren jedoch auf dem zweiten Verfahren (durchgeführt mit SPSS).

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Beide Gruppen stimmten zu Beginn in ihren klinischen und soziodemographischen Merkmalen überein. Bei den Messungen, die sich auf den kognitiven Zustand der Teilnehmer bezogen, konnten signifikante Verbesserungen in sieben kognitiven Fähigkeiten der Kontrollgruppe beobachtet werden: geteilte Aufmerksamkeit, anhaltende Aufmerksamkeit (Vermeidung von Ablenkungen), Benennung, Reaktionszeit, kognitive Flexibilität, räumliche Wahrnehmung und Zeitschätzung. Im Gegensatz dazu zeigten sich in der CogniFit-Trainingsgruppe signifikante Verbesserungen in elf kognitiven Fähigkeiten: geteilte Aufmerksamkeit [P=0,011], Auge-Hand-Koordination [P<0,0001] und allgemeines Gedächtnis (welches verschiedene gedächtnisbezogene kognitive Fähigkeiten umfasst) [P<0. 0001], Benennung [P=0,029], Reaktionszeit [P=0,001], räumliche Wahrnehmung [P<0,0001], Zeitschätzung [P=0,014], visuelles Arbeitsgedächtnis [P<0,0001], visuelle Wahrnehmung [P=0,006], visuelles Scannen [P=0,029] und verbal-auditives Arbeitsgedächtnis [P=0,001]. Die in der CogniFit-Trainingsgruppe erzielten Verbesserungen waren in den folgenden kognitiven Fähigkeiten signifikant größer als in der Kontrollgruppe: allgemeines Gedächtnis, visuelles Arbeitsgedächtnis und verbal-auditives Arbeitsgedächtnis.

Zusammenfassend wurde festgestellt, dass das CogniFit-Training dazu beitrug, den kognitiven Zustand von Erwachsenen mit schubförmiger oder remittierender progressiver MS deutlich zu verbessern. Diese Verbesserungen waren besonders deutlich bei den gedächtnisbezogenen kognitiven Fähigkeiten. Das personalisierte kognitive Training von CogniFit hat sich als praktisches und wertvolles Werkzeug zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten von Patienten mit Multipler Sklerose erwiesen.

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