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CogniFit ermöglicht die Bewertung von kognitiven Differenzen zwischen gesunden Erwachsenen und Erwachsenen mit Schlafstörungen

Die Bewertungen von CogniFit sind ein verlässliches Werkzeug zur Erkennung des kognitiven Zustands gesunder Erwachsener und von Patienten mit Schlafstörungen

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Originaltitel: Chronic Insomnia and Cognitive Functioning Among Older Adults.

Autoren: Iris Haimov1, Einat Hanuka1, Yael Horowitz2.

  • 1. Department of Behavioral Science, Max Stern Academic College of Emek, Yezreel, Israel.
  • 2. Department of Learning Disabilities, University of Haifa, Israel.

Zeitschrift: Behavioral Sleep Medicine, 6:32-54,2008.

Zitiere diese Publikation (APA Format):

  • Haimov, I., Hanuka, E., & Horowitz, Y. (2008). Chronic Insomnia and Cognitive Functioning Among Older Adults. Behavioral Sleep Medicine, 6, 32-54.

Studienergebnisse

Das kognitive Bewertungstool von CogniFit ermöglicht es, kognitive Unterschiede zwischen gesunden Erwachsenen und Erwachsenen mit Schlafstörungen präzise zu bewerten. Gedächtnisspanne [t(97)=2.77, p<.007], in der Integration von zweidimensionalen Aufgaben (visuell und semantisch) [t(97)=2.03, p<.049], in der Reaktionszeit der anhaltenden Aufmerksamkeit [F(1, 392)=12.35, p<.0001], in der Zeitschätzung [t(97)=2.42, p<.017] und in den exekutiven Funktionen [t(96)=2.02, p<.045].

Kontext

Bei älteren Menschen ist die Wahrscheinlichkeit für Schlafstörungen höher (2%-50%). Es gibt in dieser Bevölkerungsgruppe zwar bestimmte Faktoren, die für Schlafstörungen prädisponieren (wie etwa die Pensionierung, Trauer, soziale Isolierung oder eine Behinderung), doch Insomnie hat meist unterschiedliche Gründe: primäre, medizinische, psychiatrische oder pharmakologische. Außerdem besteht eine hohe Komorbidität mit anderen Störungen oder Krankheiten. Ältere Menschen haben beim Einschlafen meist größere Schwierigkeiten, sind während des Schlafes aktiver, erfahren häufigere Veränderungen des Schlafzustandes, wachen öfter auf, schlafen über einen kürzeren Zeitraum und auch die Schlafqualität ist schlechter.

Das Älterwerden wird mit der Verschlechterung der kognitiven Funktionen assoziiert. Meist werden jene kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt, die im Alltag relevant sind, zum Beispiel die Aufmerksamkeit, die Inhibition und das Gedächtnis. Die Prävalenz schwerwiegender kognitiver Beeinträchtigungen beträgt bei der älteren Bevölkerung 4 bis 10 Prozent.

Chronische Schlafstörungen im fortgeschrittenen Alter beeinträchtigen die Lebensqualität sehr negativ und erhöhen das kardiovaskuläre Risiko. Aufgrund der engen Verbindung des Schlafes mit den kognitiven Fähigkeiten, ist es wichtig, die Beziehung zwischen chronischer Schlaflosigkeit bei älteren Menschen und ihrer kognitiven Leistung zu kennen.

Methodologie

Teilnehmer

Insgesamt nahmen 99 unabhängige ältere Menschen (36 Männer und 63 Frauen) mit einem Durchschnittsalter von 72,3 Jahren an der Studie teil. Von dieser Statistik wurden Freiwillige mit ernsten medizinischen Störungen ausgeschlossen, deren Medikation das Nervensystem beeinflussen kann, oder die in ihrer Krankengeschichte eine psychiatrische Störung, Demenz oder Depressionen aufweisen.

Um zu bestimmen, ob ein Teilnehmer an Insomnie leidet, wurden folgende Kriterien berücksichtigt: (a) Sie benötigen mindestens 31 Minuten, um einschlafen zu können, (b) dies erfolgt an mindestens 3 Tagen in der Woche, (c) während eines Zeitraums von mindestens 6 Monaten. Diese Kriterien wurden anhand des Mini Sleep Questionnaire und des Technion Sleep Questionnaire ausgewertet. Je nach Antwort wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen klassifiziert: ältere Erwachsene mit Schlafstörungen (N=35, Altersdurchschnitt = 73,7, SD = 5,7) und ältere Erwachsene ohne Schlafstörungen (N = 64, Altersdurchschnitt = 71,6, SD = 5,7).

Der kognitive Zustand eines jeden Patienten wurde individuell anhand des online Bewertungs- und Trainingstools von CogniFit bewertet.

Analyse

Zur Bearbeitung der Daten kam eine bidirektionale gemischte Varianzanalyse (ANOVA) zum Einsatz, wobei die Gruppe als Zwischenfaktorvariable und die Reaktionszeit als Zwischensubjektvariable verwendet wurde. Für unabhängige Proben wurde ein t für "Student" verwendet, um die Unterschiede zwischen Teilnehmern mit Schlafstörungen und gesunden Teilnehmern zu vergleichen. Als nicht parametrischer Test kam der Chi-Quadrat-Test zur Anwendung.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Es wurde überprüft, dass beide Gruppen bezüglich Alter, Geschlecht, Ausbildungsjahre, Depression, physischer Gesundheitszustand, Einnahme von Schlafmitteln und Computergeschicklichkeit vergleichbare Voraussetzungen mitbrachten. Es gab auch keine Unterschiede in der gesamten Schlafzeit, doch die Unterschiede waren in der Schlafqualität, dem Aufwachen und der Zeit für das Einschalfen sehr deutlich. Was den kognitiven Zustand anbelangt, konnten signifikative Unterschiede zwischen Teilnehmern mit und ohne Schlafstörungen in der Gedächtnisspanne [t(97)=2.77, p<.007], der Integration der zweidimensionalen Aufgaben (visuell und semantisch) [t(97)=2.03, p<.049], der Reaktionszeit bei der anhaltenden Aufmerksamkeit [F(1, 392)=12.35, p<.0001], der Schätzungszeit [t(97)=2.42, p<.017] und bei den Exekutivfunktionen [t(96)=2.02, p<.045] festgestellt werden.

Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass chronische Schlafstörungen bei älteren Erwachsenen mit dem Verfall der kognitiven Leistung einhergehen. Gesunde Senioren erzielten tatsächlich in fast allen bewerteten kognitiven Bereichen bessere Resultate als ältere Menschen mit Insomnie. Der Unterschied war bei der Gedächtnisspanne, der Integration der zweidimensionalen Aufgaben (visuell und semantisch), der Aufmerksamkeit auf ein Ziel, der Zeitschätzung und bei den exekutiven Funktionen (Planung) besonders deutlich.

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