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  • Neuropsychologische Bewertung für Dyskalulie

  • Untersuchung der Gehirnbereiche, die meist mit Dyskalkulie verbunden werden.

  • Bewertung möglicher kognitiver Abweichungen

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Die kognitive Bewertungsbatterie für Dyskalulie (CAB-DC) wurde von einem Expertenteam auf dem Gebiet der Psychologie und Neuropsychologie entwickelt, um Dyskalkulie zu erkennen und zu diagnostizieren.

Dieses Instrument umfasst eine Reihe an Aufgaben, mit denen der kognitive Zustand jedes Nutzers bewertet werden kann. Es wurde entwickelt, um Experten im Gesundheitsbereich zu helfen, Symptome für Dyskalkulie zu erkennen. Die Experten erhalten einen vollständigen Bericht über das kognitive Profil des Patienten, um mögliche kognitive Abweichungen zu diagnostizieren.

Sobald der Nutzer die Tests beendet, wertet das Programm von CogniFit mit komplexen Algorithmen die gesammelten Ergebnisse aus, um einen computergestützten Bericht zu erstellen. Dieser enthält Daten über alle bewerteten kognitiven Fähigkeiten, die anhand von Schaubildern und Tabellen dargestellt werden, damit sowohl Experten als auch Nutzer die Ergebnisse einfach verstehen und sehen können, welche kognitiven Fähigkeiten am meisten von der Lernstörung beeinträchtigt werden.

Bewertungsprozess

Die kognitive Bewertung für Dyskalkulie besteht aus verschiedenen Aufgabengruppen. Jede davon bewertet zwei oder mehrere kognitive Fähigkeiten, die bei Rechenschwäche beeinträchtigt werden.

  • Dauer: Diese Testserie kann in 15 bis 20 Minuten durchgeführt werden.
  • Punktestand: Computergestützt.
  • Zielgruppe: Kinder (6+) und Erwachsene.
  • Gedächtnis: Arbeitsgedächtnis und Kurzzeitgedächtnis
  • Aufmerksamkeit: Fokussierung, geteilte Aufmerksamkeit und Benennung.
  • Wahrnehmung: Erkennung.
  • Koordination: Reaktionszeit.
  • Logisches Denken: Planung und Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Aufgaben- und Testbatterie für die kognitive Bewertung von Dyskalkulie

Konzentrationstest VISMEM-PLAN

Sequenzentest WOM-ASM

Identifikationstest COM-NAM

Erkennungstest WOM-REST

Geschwindigkeitstest REST-HECOOR

Verarbeitungstest REST-INH

Koordinationstest HECOOR

Dekodierungstest VIPER-NAM

Inquiry-Test REST-COM

Bewertete neuropsychologische Bereiche und deren Beziehung zu Dyskalkulie

GEDÄCHTNIS Manche der Gehirnbereiche eines Kindes mit Rechenschwäche sind anders als bei einem Kind ohne Dyskalkulie. Diese Bereiche stehen in direktem Zusammenhang mit dem Gedächtnis und der Fähigkeit, sich an arithmetische Information zu erinnern. Deshalb ist es sehr wichtig, das Gedächtnis zu trainieren.

Arbeitsgedächtnis und Dyskalkulie:

Durch die Bewertung des Arbeitsgedächtnisses erhält der Experte Information, die für eine mögliche Diagnose wichtig ist. Das Arbeitsgedächtnis spielt beim Lernen mathematischer Konzepte und deren Umwandlung in eine abstrakte Idee eine wichtige Rolle. Ein schlecht funktionierendes Arbeitsgedächtnis erschwert es den Betroffenen, Richtungen zu folgen, mentale Rechenaufgaben zu lösen und auch komplette Erinnerungen zu bilden.

Kurzzeitgedächtnis und Dyskalkulie:

Kinder mit Dyskalkulie haben Probleme bei Rechenaufgaben wie Multiplikationen, für die das Einmaleins auswendig gelernt werden muss. Dies ist einer der Gründe, warum das Kurzzeitgedächtnis bei dieser Bewertung analysiert wird.

AUFMERKSAMKEIT: In verschiedenen Studien wird bestätigt, dass Dyskalkulie in 32% der Fälle mit ADHD einhergeht. Deshalb ist es wichtig, die Aufmerksamkeit zu testen, denn diese ist beim Erlernen neuer mathematischer Konzepte von größter Wichtigkeit.

Fokussierung und Dyskalkulie:

Damit ein Kind mit Rechenschwäche mathematische Aufgaben lernen kann, muss es seine Fähigkeit, sich zu konzentrieren und sich auf die Aufgaben zu fokussieren, entwickeln. Konzentration oder Fokussierung ist die Zeit, die ein Kind fähig ist, aufmerksam zu sein, ohne von Stimuli abgelenkt zu werden. Dies ist sehr wichtig für das Erwerben mathematischer Konzepte.

Geteilte Aufmerksamkeit und Dyskalkulie:

Kinder mit Dyskalkulie haben große Schwierigkeiten dabei, sich auf arithmetische Aufgaben zu konzentrieren. Bei fehlender Lernmotivation ist die Konzentration meist sporadisch und es fällt den Betroffenen sehr schwer, eine Aufgabe zu fokussieren.

Benennung und Dyskalkulie:

Die Fähigkeit, mathematische Konzepte zu erkennen, hängt eng mit dem Vermögen zusammen, Dinge zu benennen und ihre Funktionen zu beschreiben. Die kognitive Bewertung ermöglicht es Experten, mögliche Störungen in diesem Bereich auszuschließen.

WAHRNEHMUNG: Kinder mit Rechenschwäche haben Schwierigkeiten bei der räumlichen und räumlich-motorischen Wahrnehmung, im sozialen und emotionalen Umfeld und auch bei der Erkennung.

Erkennung und Dyskalkulie:

Kinder mit Dyskalkulie haben meist Probleme, verschiedene Gesichtsausdrücke oder nichtverbale Reize zu erkennen und zu interpretieren. Auch wenn das Kind fähig ist, die arithmetische Sprache zu lernen, ist es immer noch sehr schwierig, diese zu erkennen und die Bedeutung zu entziffern.

KOORDINATION: Die Koordination, insbesondere die motorische Koordination, ist bei Kindern mit Rechenschwäche meist ungeschickt und unbeholfen. Das Problem beginnt bei der Verbindung zwischen Gehirn und Bewegungen, was dazu führt, dass Schreiben für die betroffenen Kinder ganz besonders schwierig ist.

Reaktionszeit und Dyskalkulie:

Kinder mit Rechenschwäche haben Schwierigkeiten bei der Verarbeitung und Reaktion externer Information, was bedeutet, dass sie länger benötigen, gesehene oder gehörte Information zu prozessieren.

LOGISCHES DENKEN: Kinder mit Dyskalkulie benötigen einen alternativen Denkprozess, der anders als bei den meisten Kindern ausschaut, um dieselbe Information zu verstehen. In anderen Worten: Die Art und Weise, wie sie die Welt verstehen, insbesondere die Welt der Mathematik, ist bei ihnen anders.

Planung und Dyskalkulie:

Durch die Schwierigkeiten beim Rechnen und dem Lösen mathematischer Probleme, werden bei Kindern mit Dyskalkulie auch die Motivation und Planungsfähigkeit beeinträchtigt. Für die Hausaufgaben ist Planung und Routine notwendig, was wiederum gleichzeitig Konzentration und Gedächtnis erfordert.

Verarbeitungsgeschwindigkeit und Dyskalkulie:

Referenzen

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