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  • Neuropsychologische Bewertung für Legasthenie

  • Umfassende Untersuchung der Gehirnfunktionen, die mit Legasthenie im Zusammenhang stehen

  • Umfassende Untersuchung der Gehirnfunktionen, die mit Legasthenie im Zusammenhang stehen

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Die kognitive Bewertung für Legasthenie (CAB-DX) von CogniFit wurde entwickelt, um Fachkräften im Gesundheitswesen bei der Erkennung, Diagnose und Behandlung von Legasthenie zu helfen. Dieser Onlien-Legasthenie-Test [1] ist ein Werkzeug, das eine verständliche kognitive Untersuchung des Patienten erlaubt. Komplexe Algorithmen bewerten den Nutzer und erstellen einen automatischen Bericht. Dieser Bericht enthält die Ergebnisse der einzelnen Bereiche und weist auf verminderte kognitive Fähigkeiten hin, die durch Legasthenie beeinträchtigt werden.

Die Bewertung für Legasthenie von CogniFit besteht aus verschiedenen Aufgabenbereichen. Jeder dieser Bereiche bezieht sich auf unterschiedliche kognitive Fähigkeiten, die durch Legasthenie in Mitleidenschaft gezogen werden.

  • Gedächtnis: Arbeitsgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, Benennung und visuelles Kurzzeitgedächtnis.
  • Aufmerksamkeit: geteilte Aufmerksamkeit und Fokussierung.
  • Wahrnehmung: visuelles Scanning.
  • Koordination: Reaktionszeit.
  • Logisches Denken: Planung und Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Aufgaben und Tests für die kognitive Bewertung von Legasthenikern

Sequenzentest WOM-ASM

Erkennungstest WOM-REST

Konzentrationstest VISMEM-PLAN

Dekodierungstest VIPER-NAM

Identifikationstest COM-NAM

Simultanitätstest DIAT-SHIF

Programmiertest VIPER-PLAN

Geschwindigkeitstest REST-HECOOR

Bewertungsprozess

  • Dauer: Diese Serie wird nicht länger als 15 - 20 Minuten in Anspruch nehmen
  • Punkte: Automatisch.
  • Zielgruppe: Kinder (ab 6 Jahren) und Erwachsene.

Bewertete neuropsychologische Bereiche und deren Beziehung zu Legasthenie

Wissenschaftliche Dokumentation: Bewertete Testserie

Dieses Instrument wurde anhand der neuesten Studien auf diesem Gebiet entwickelt und zeichnet sich durch zufriedenstellende psychometrische Eigenschaften aus.

Die Gültigkeit der verwendeten Aufgaben, um eine kognitive Beeinträchtigung durch Legasthenie zu erkennen, wurde in wissenschaftlicher Literatur belegt. Die Aufgaben wurden für ihre Verwendung in klinischen Proben und wissenschaftlichen Kontrollen wissenschaftlich bewertet. Sie zeichnen sich durch große Zuverlässigkeit aus. Wiederholtes Testen und übergreifende Untersuchungen, wie beispielsweise der Koeffizient Cronbach`s Alpha, bringen Resultate von ungefähr 0.9. Es wurde bestätigt, dass mit CogniFit die Resultate nach 24 Trainingseinheiten verbessert werden können.

Je nach Krankheitsbild wird die betroffene Person in einem oder mehreren kognitiven Prozessen beeinflusst. Bei Legasthenie werden mögliche kognitive Fähigkeiten, die beeinträchtigt werden können, in folgenden Bereichen getestet.

GEDÄCHTNIS Das Gedächtnis wurde in vielen Studien in Zusammenhang mit Legasthenie gebracht. Es besteht aus verschiedenen Bereichen, wobei manche mehr und andere weniger betroffen sind.

Operatives oder Arbeitsgedächtnis

Das Arbeitsgedächtnis steht in engem Zusammenhang mit Legasthenie, denn es besteht eine wichtige Beziehung zwischen Arbeitsgedächtnis und Lernfähigkeit [3]. Das Arbeitsgedächtnis ist notwendig, um akademische Konzepte zu erstellen, Texte beim ersten Lesen zu verstehen, schnell und einfach Fragen zu beantworten und Richtungen zu folgen. [4]

Kurzzeitgedächtnis

Das Kurzzeitgedächtnis ist im Alltagsleben von großer Wichtigkeit. Personen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten wie bei Legasthenie haben Probleme mit dem Kurzzeitgdedächtnis. Bei einer Schreib- oder Leseaufgabe benötigen sie ihre ganze Energie, um Worte zu dekodieren und können keine mentalen Ressourcen für andere Aufgaben, wie Konzentration, aufbringen, was sehr wichtig ist, um sich an Reize über eine kurze Zeitspanne zu erinnern.

Benennung

Die Benennung von Dingen ist eine grundlegende geistige Fähigkeit. Wenn wir ein Objekt sehen, suchen wir in unserem Gedächtnis bis wir das Wort für dieses finden. Dieser Prozess ist unmittelbar. Es ist wichtig, Dinge richtig zu speichern, um sich daran erinnern und die Information bei Bedarf abrufen zu können. Ausschlaggebend ist ebenfalls, neue Worte einfach integrieren zu können, die richtigen verbalen Zeitformen zu benutzen und zu wissen, wie man jeder situation Sinn geben kann. Legastheniker haben Probleme, Worte aus dem Speicher abzurufen, da die dafür notwendigen Fähigkeiten gestört sind. [6]

Visuelles Gedächtnis

Das visuelle Gedächtnis ist ein wichtiger Vorläufer, um lesen zu lernen. Die visuelle Erkennung von Buchstaben erfordert die Fähigkeit, die Konfiguration von Buchstaben, Silben und Worten zu speichern. Es wurde auch bestätigt, dass das visuelle Gedächtnis mit der Lesegeschwindigkeit, den Lernmethoden und der Konzentration in enger Verbindung steht. In diesen Bereichen haben Legastheniker besonders große Schwierigkeiten, deshalb ist es so wichtig, diese zu trainieren.

AUFMERKSAMKEIT Verschiedene Funktionen im Bereich der Aufmerksamkeit beeinflussen die Aktivitäten in unterschiedlichen Gehirnbereichen, die systematisch organisiert sind, doch nur manche davon sind von Lernstörungen betroffen.

Geteilte Aufmerksamkeit

Es gibt eine eindeutige Verbindung zwischen Lernstörungen und Aufmerksamkeitsproblemen. Bei Legasthenie kann man erkennen, dass ein Aufmerksamkeitsdefizit mit Konzentrationsproblemen einhergeht. Beim Lesen oder Schreiben müssen zwei verschiedene Kanäle simultan beachtet werden: Die Suche des Wortes, das geschrieben oder gelesen werden muss und das richtige Schreiben und Verstehen der Worte, die in einem Text gelesen werden. Beide Handlungen erfordern eine doppelte Fokussierung und eine geteilte Aufmerksamkeit. Für Legastheniker ist dies schwieriger und erfordert eine größere Anstrengung. Um die geteilte Aufmerksamkeit zu verbessern, kannst du das Gehirn selbst trainieren, um fähig zu werden, verschiedene Aufgaben gleichzeitig auszuführen und die nächsten Schritte zu planen. [8]

Fokussierung

Die Fokussierung oder Konzentration ist in jedem Lernprozess sehr wichtig, insbesondere wenn es darum geht, neue Konzepte zu lernen. Ablenkungen sind für Legastheniker charakteristisch. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es während der Ausführung der Aktivitäten oder Übungen zu mangelnder Konzentration oder Fokussierung kommt.

WAHRNEHMUNG Diese kognitive Fähigkeit wird benötigt, um sich an Worte als Ganzes zu erinnern. Dafür werden verschiedene Bereiche verwendet, die bei Legasthenie gestört sein können.

Visuelles Scanning

Die Fähigkeit, zwischen irrelevanten Reizen zu finden, was gesucht wird, erfordert die Hilfe des visuellen Scanning. Um richtig lesen zu lernen, ist es notwendig, die Worte zuerst zu scannen, um danach die Information prozessieren zu können. Bei Legasthenie macht der erste Teil dieser Aufgabe am meisten Probleme. [9]

KOORDINATION Aus Statistiken geht hervor, dass manche Legastheniker motorische Koordinationsprobleme haben. Eine schlechte Feinmotorik kann beispielsweise zu einer unschönen Handschrift, Lateralitätsschwierigkeiten oder der Unfähigkeit, gewisse Bewegungen auszuüben, führen. Dies ist nur ein Beispiel, doch es gibt zahlreiche andere Fähigkeiten, die mit der Koordination zusammenhängen, und bei Legasthenie beeinträchtigt werden.

Reaktionszeit

Wie bereits erwähnt, haben Legastheniker Schwierigkeiten, Information zu prozessieren und auf diese zu antworten. Dies hängt mit der Reaktionszeit zusammen: Betroffene benötigen mehr Zeit für die Prozessierung und Dekodierung. Je schneller ein Reiz prozessiert wird, umso schneller kann man darauf antworten.

LOGISCHES DENKEN Logisches Denken ist als menschliche Fähigkeit bekannt, die es ermöglicht, Ideen und Konzepte in Beziehung zueinander zu bringen und Schlüsse aus einer Erläuterung zu ziehen. Legastheniker haben dabei grundsätzlich keine Probleme, doch sie benutzen weniger gewöhnliche Wege, um zu einem Schluss zu gelangen. Das bedeutet, dass ihre Art, eine Schlussfolgerung zu ziehen, wie auch das Schreiben eines Satzes oder das Lesen eines Textes, anders erfolgt, als dies bei den meisten Personen der Fall ist.

Planung und Legasthenie

Es ist ausschlaggebend, das gewünschte Ergebnis einer Handlung zu planen, um diese korrekt durchführen zu können. Die Tatsache, an die Zukunft zu denken, erfordert verschiedene Gehirnbereiche, die helfen, die gewünschte Aufgabe erfolgreich durchzuführen. System, Konzentration und Gedächtnis sind wichtige Fähigkeiten für die Planung. Bei Legasthenie sind Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und andere Störungen vorhanden. Deshalb ist es in diesem Fall sehr schwierig, an die Zukunft zu denken und zukünftige Pläne zu schmieden. [11]

Verarbeitungsgeschwindigkeit

Probleme wie die Geschwindigkeit bei der Benennung von Objekten oder der Aufnahme und Dekodierung von Information hängen mit einer kognitiven Fähigkeit zusammen, die Verarbeitungsgeschwindigkeit genannt wird. Eine langsame Verarbeitungsgeschwindigkeit führt zu schlechten akademischen Resultaten. Langsames Lesen und Schreiben, wie dies auch bei Legasthenikern der Fall ist, hängt mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit zusammen. [4] [5]

Wissenschaftliche Dokumentation

Die Aufgaben von CogniFit werden durch visuelle und auditive Stimulation unterstützt, um eine einfache, dem Nutzer angepasste Bewertung zu garantieren. Innerhalb der CogniFit Plattform steht auch ein Instrument für kognitive Rehabilitation für Legasthenie zur Verfügung.

Die Instrumente von CogniFit ermöglichen eine Reihe von individuellen Aufgaben, die für die Bewertung spezifischer kognitiver Fähigkeiten entwickelt wurden. Diese Aufgaben- und Testserie hilft, eine verständliche Bewertung der kognitiven Fähigkeiten des Nutzers zu erstellen. Das CogniFit Team kann Beratung leisten, um die bestmögliche Bewertung für jede Person zu empfehlen.

Es wurde festgestellt, dass für eine effektive, individuelle Beratung, die Bewertung speziell für jeden Nutzer angepasst werden muss. Das Bewertungssystem für Legasthenie garantiert seine Effektivität durch die Überwachung der Resultate jedes Nutzers und die Anpassung in Echtzeit.

Dieser Bewertungsprozess zeichnet sich durch zahlreiche Vorteile aus. Er basiert auf ein kognitives Bewertungsmodell, das das Vorhandensein charakteristischer Legasthenie-Symptome untersucht. Diese Symptome sind ein solides Argument dafür, eine Diagnose für Legasthenie zu erstellen, unabhängig davon, um welche Art von Legasthenie es sich handelt. Die Methode basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und wurde sowohl bei gesunden als auch bei kranken Menschen geprüft. Die kognitive Bewertung für Legasthenie ergibt einen Punktestand, der Hinweise auf die Intensität der Störung in den verschiedenen bewerteten Bereichen gibt, was wiederum ermöglicht, den kognitiven Zustand des Patienten zu analysieren und zu verfolgen. Das Endziel dieser Bewertung ist, Fachkräften die bestmögliche Information durch Graphiken zur Verfügung zu stellen, um anhand der Resultate eine Diagnose stellen zu können.

Referenzen

[1] Peretz C, Korczyn AD, Shatil E, Aharonson V, Birnboim S, Giladi N. - Computer-Based, Personalized Cognitive Training versus Classical Computer Games: A Randomized Double-Blind Prospective Trial of Cognitive Stimulation - Neuroepidemiology 2011; 36:91-9.

[2] Horowitz-Kraus T, Breznitz Z. - Can the error detection mechanism benefit from training the working memory? A comparison between dyslexics and controls- an ERP study - PLoS ONE 2009; 4:7141.

[3] Evelyn Shatil, Jaroslava Mikulecká, Francesco Bellotti, Vladimír Burěs - Novel Television-Based Cognitive Training Improves Working Memory and Executive Function - PLoS ONE July 03, 2014. 10.1371/journal.pone.0101472

[4] Conners, C. K. (1989). Manual for Conners’ rating scales. North Tonawanda, NY: Multi-Health Systems.

[5] Wechsler, D. (1945). A standardized memory scale for clinical use. The Journal of Psychology: Interdisciplinary and Applied, 19(1), 87-95

[6] Korkman, M., Kirk, U., & Kemp, S (1998). NEPSY: A developmental neuropsychological assessment. Psychological Corporation. Korkman, M., Kirk, U., & Kemp, S (1998). Manual for the NEPSY. San Antonio, TX: Psychological corporation.

[7] Tombaugh, T. N. (1996). Test of memory malingering: TOMM. North Tonawanda, NY: Multi-Health Systems.

[8] Stroop, J. R (1935). Studies of interference in serial verbal reactions. Journal of experimental psychology, 18(6), 643.

[9] Hooper, E. H. (1983). Hooper visual organization test (VOT).

[10] Greenberg, L. M., Kindschi, C. L., & Corman, C. L. (1996). TOVA test of variables of attention: clinical guide. St. Paul, MN: TOVA Research Foundation.

[11] Shallice, T (1982). Specific impairments of planning. Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences, 298(1089), 199-209.

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