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  • Kognitive Bewertung für Depression

  • Alle Gehirnbereiche untersuchen, die von einer Depression beeinflusst werden können.

  • Bewertung und Analyse möglicher kognitiver Veränderungen

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Die computergestützte Bewertung für Depression von CogniFit ermöglicht eine komplette Analyse von möglichen Symptomen, die auf eine Depression hinweisen. Es handelt sich um ein Werkzeug, das Experten erlaubt, eine umfassende Bewertung der kognitiven Verfassung eines Patienten durchzuführen und die Möglichkeit einer depressiven Störung zu bestätigen oder auszuschließen.

Die aus der Bewertung resultierende Information ermöglicht es Experten, eine Diagnose über den Zustand des Patienten zu stellen. Die Resultate zeigen anhand von Tabellen und Graphiken Veränderungen oder Abweichungen der einzelnen kognitiven Fähigkeiten, die bewertet wurden.

In der Bewertung für Depression werden zahlreiche kognitive Fähigkeiten analysiert. Die einzelnen Aufgaben messen verschiedene kognitive Fähigkeiten, die bei einer Depression beeinträchtigt werden.

  • Gedächtnis: Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis
  • Wahrnehmung: Räumliche und visuelle Wahrnehmung
  • Aufmerksamkeit: Fokussierung, Aktualisierung und Inhibition
  • Koordination: Augen-Hand-Koordination und Reaktionszeit
  • Logisches Denken: Planung, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Shifting

Aufgaben- und Testbatterie für die kognitive Bewertung von Personen mit Depression

Geschwindigkeitstest REST-HECOOR

Konzentrationstest VISMEM-PLAN

Synchronisationstest UPDA-SHIF

Identifikationstest COM-NAM

Sequenzentest WOM-ASM

Erkennungstest WOM-REST

Prozessierungstest REST-INH

Simultanitätstest DIAT-SHIF

Bewertungsprozess

  • Dauer: Diese Aufgaben dauern ungefähr 15 - 20 Minuten lang.
  • Punktestand: Computergestützt
  • Zielgruppe: Kinder (6+) und Erwachsene

Neuropsychologische Bereiche, die analysiert wurden, und deren Beziehung zu Depressionen

Wissenschaftiche Dokumentation: bewertete Aufgabenserie

Diese kognitive Bewertung für Depression wurde durch neueste Studien ermöglicht, in denen wertvolle Informationen verwendet wurden, um die Grundlage für diese Analyse zu bilden.

Die Aufgaben zur Bewertung der Depression bestehen aus insgesamt 12 kognitiven Fähigkeiten. Neuesten Studien zufolge werden diese Fähigkeiten bei einer Depression am meisten beeinflusst. Alle diese Fähigkeiten wurden einer strikten Kontrolle mit wissenschaftlicher Bewertung unterzogen. Die Zuverlässigkeit der Ergebnisse ist sehr zufriedenstellend.

Die kognitiven Fähigkeiten, die bei dieser Bewertung analysiert werden, können in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden. Bei einer Depression werden folgende Bereiche am stärksten in Mitleidenschaft gezogen.

GEDÄCHTNIS: Bei einer Depression wird die Amygdala, die sich im Parietallappen befindet, negativ beeinträchtigt. Diese ist für die Festigung von Information zuständig.

Kurzzeitgedächtnis

Die Unfähigkeit, Information über kürzlich passierte Ereignisse abzurufen, ist ein Zeichen für Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Bei Personen mit Depression ist diese Störung sehr häufig anzutreffen. Kurzzeitgedächtnis-Fehler werden mit neurobiologischen Funktionsstörungen wie Depression in Verbindung gebracht.

Arbeitsgedächtnis

Das Arbeitsgedächtnis ist im Alltag sehr wichtig. Es ist dafür verantwortlich, ein Gespräch führen zu können, sich an die Handlung eines Buches zu erinnern oder Probleme lösen zu können. Es wurde aufgezeigt, dass Personen, die bei diesen Aktivitäten Schwierigkeiten haben, an Konzentrationsstörungen und einer schlechten Planungsfähigkeit leiden.

AUFMERKSAMKEIT: Die meisten Menschen mit Depressionen haben Aufmerksamkeitsprobleme. Zu den wichtigsten Ursachen für diese zählen Erschöpfung, Enttäuschung und der Verlust am Interesse für das Umfeld.

Fokussierung

Mangelnde Fokussierungs- oder Konzentrationsfähigkeit können durch Probleme ausgelöst werden, die auch andere Bereiche des Betroffenen beeinträchtigen. Diese Probleme können mit dem Beruf, der Familie oder Beziehungen zusammenhängen. Bei einer Depression verlieren die Betroffenen jegliches Interesse an diesen Bereichen, was wiederum zu einer Konzentrationsschwäche führt und verhindert, dass die Betroffenen ein normales Leben führen können.

Aktualisierung

Die Aktualisierungsfähigkeit zeichnet sich durch Flexibilität aus. Es handelt sich um eine unserer exekutiven Funktionen, die hilft, Veränderungen zu planen. Bei einer Depression gestalten sich diese Prozesse unflexibel. Trägheit, Unwohlsein, Desinteresse und fehlende Planungsinitiative vertiefen die Aktualisierungsunfähigkeit.

Inhibition

Inhibition ist die Fähigkeit, bei der Durchführung von Aktivitäten, die Aufmerksamkeit erfordern, irrelevante Reize zu ignorieren. Wie bereits erwähnt, haben Personen mit Depression Schwierigkeiten, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Energie und Konzentration werden in diesem Fall auf negative Gedanken gelenkt, die nur wenig Raum für Inhibition lassen. Depressive Personen unterdrücken Umweltreize nicht korrekt, sie richten ihre Aufmerksamkeit auf Dinge, die ihren emotionalen Zustand bestätigen.

WAHRNEHMUNG: Depressive Personen nehmen sich selbst und ihre Umwelt verzerrt wahr. Diese Verzerrung wird durch ihren emotionalen Zustand verursacht, denn die Wahrnehmung ist voreingenommen und wird an diesen angepasst.

Räumliche Wahrnehmung

Auch die räumliche Wahrnehmungsfähigkeit wird durch eine Depression beeinträchtigt. Depressive Personen sind durch ihren emotionalen Zustand voreingenommen, was ihr Bewusstsein beeinflusst. Ihre Vorstellung der Wirklichkeit wird durch negative Gedanken verzerrt.

Visuelle Wahrnehmung

Depressive Personen nehmen Bilder nur teilweise wahr. Dies bedeutet, dass ihre visuelle Wahrnehmung durch negative Gedanken beeinflusst wird. Das depressive Gehirn interpretiert Bilder nicht als eine Serie, sondern organisiert und interpretiert diese in Abhängigkeit des jeweiligen Gemütszustandes der Person.

KOORDINATION:Bewegungen sind langsamer und die Koordination wirkt unbeholfen. Dies führt zu psychomotorischen Beschwerden, welche die Koordinationsfähigkeit verschlechtern.

Augen-Hand-Koordination

Es kommt zu einer eindeutigen Reduktion der Reaktionsgeschwindigkeit, was wiederum zu einer psychomotorischen Verzögerung führt. Bewegungen sowie Sprache und Gedanken werden langsamer ausgeführt. Durch die Bewertung von Bewegungen und der Augen-Hand-Koordination können Anzeichen auf den aktuellen Zustand des Nutzers ermittelt werden.

Reaktionszeit

Die Zeit, die man benötigt, um auf einen einfachen Anreiz zu antworten, hängt von der Verarbeitungsgeschwindigkeit ab. Wenn die Verarbeitungsgeschwindigkeit langsam ist, ist die Reaktionszeit länger. Deshalb sind beide Fähigkeiten betroffen, wenn eine Aktivität durchgeführt wird, egal ob diese einfach oder komplex ist. In anderen Worten: Die Reaktionszeit und die Verarbeitungsgeschwindigkeit werden beide schlecht sein.

LOGISCHES DENKEN: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei einer Depression zu denken oder zu argumentieren. Manche depressive Menschen haben kognitive Verzerrungen. In anderen Worten: Sie prozessieren die Information nicht richtig. Logisches Denken ist eine der Grundlagen für negative Gedanken.

Planung

Planung ist die Fähigkeit, die es uns erlaubt, unsere Zeit zu organisieren. Damit kann man Ziele oder Vorhaben anhand einer Serie von kleinen Schritten programmieren. Diese Fähigkeit wird bei einer Depression beeinträchtigt und wirkt sich auf die Entscheidungsfähigkeit, die Gedankenabläufe und die antizipierte Ausführung von Aufgaben negativ aus.

Verarbeitungsgeschwindigkeit

Dies ist die Fähigkeit, externe Information zu prozessieren. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ermöglicht, Aufgaben besser zu vollenden. Je schneller die Verarbeitungsgeschwindigkeit, umso kürzer die Reaktionszeit. Beide Fähigkeiten werden durch eine Depression negativ beeinflusst.

Shifting

Depressive Menschen haben, wie bereits erwähnt, eine verlangsamte Verarbeitungsgeschwindigkeit. Deshalb wird ihre Fähigkeit, Veränderungen in ihren Handlungen und Gedanken zu bewirken, verlangsamt. Auch die Verlagerungsfähigkeit hängt eng mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit und der Reaktionszeit zusammen.

Wissenschaftliche Dokumentation

Das Ziel der kognitiven Bewertung für Depression ist, den kognitiven Zustand des Patienten zu analysieren. Experten haben damit ein Werkzeug, das ihnen hilft, mögliche Symptome für eine depressive Störung zu erkennen. Die Ergebnisse des computergestützten Berichts ermöglichen den Experten, Defizite in bestimmten kognitiven Fähigkeiten zu erkennen und eine mögliche Diagnose zu stellen.

Die kognitive Bewertung für Depression wurde durch eine wissenschaftliche, auf Beweise basierende Methode getestet. Das Programm von CogniFit generiert anhand komplexer Algorithmen für jeden Nutzer ein kognitives Profil.

Das CogniFit System bewertet jede einzelne zugeteilte kognitive Fähigkeit und sammelt Punkte für jede analysierte kognitive Fähigkeit. Alle Resultate werden graphisch und anhand von Tabellen dargestellt, die den Experten erlauben, die Daten einfach für eine mögliche Diagnose zu interpretieren.

Referenzen

Preiss M, Shatil E, Cermakova R, Cimermannova D, Flesher I (2013) Personalized cognitive training in unipolar and bipolar disorder: a study of cognitive functioning. Frontiers in Human Neuroscience doi: 10.3389/fnhum.2013.00108.

Korczyn AD, Peretz C, Aharonson V, et al. - Computer based cognitive training with CogniFit improved cognitive performance above the effect of classic computer games: prospective, randomized, double blind intervention study in the elderly. Alzheimer's & Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association 2007; 3(3):S171.

Evelyn Shatil, Jaroslava Mikulecká, Francesco Bellotti, Vladimír Burěs - Novel Television-Based Cognitive Training Improves Working Memory and Executive Function - PLoS ONE July 03, 2014. 10.1371/journal.pone.0101472

Peretz C, Korczyn AD, Shatil E, Aharonson V, Birnboim S, Giladi N. - Computer-Based, Personalized Cognitive Training versus Classical Computer Games: A Randomized Double-Blind Prospective Trial of Cognitive Stimulation - Neuroepidemiology 2011; 36:91-9.

Haimov I, Shatil E (2013) Cognitive Training Improves Sleep Quality and Cognitive Function among Older Adults with Insomnia. PLoS ONE 8(4): e61390. doi:10.1371/journal.pone.0061390

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