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  • Erhalte Zugang zu einer kompletten Bewertungsbatterie, um das kontextuelle Gedächtnis und andere kognitive Fähigkeiten zu analysieren.

  • Identifiziere und bewerte das Vorhandensein von Abweichungen oder Störungen.

  • Stimuliere und verbessere das kontextuelle Gedächtnis und andere Funktionen mit klinischen Übungen.

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Was ist das kontextuelle Gedächtnis?

Das kontextuelle Gedächtnis kann als Fähigkeit des Erinnerns und Unterscheidens des Ursprungs einer bestimmten Erinnerung definiert werden. Dieses Gedächtnis kann eine Zeit, einen Ort, Menschen, Emotionen oder jede andere Art von kontextueller Information im Zusammenhang mit dem Gedächtnis beinhalten. Wenn kontextuelle Informationen eines bestimmten Ereignisses nur teilweise oder fehlerhaft kodiert werden, kann dies auf Zeitmangel, Stress, Ablenkungen oder mangelnde Fähigkeiten bei der Informationsverarbeitung zurückzuführen sein.

Das kontextuelle Gedächtnis ist ein grundlegender Prozess des Langzeitgedächtnisses, der sich auf die Fähigkeit bezieht, sich an emotionale, soziale, räumliche oder zeitliche Umstände, die sich auf ein Ereignis beziehen, zu erinnern. In anderen Worten handelt es sich um die Fähigkeit, die es uns erlaubt, verschiedene Aspekte beim Lernen neuer Dinge im Gedächtnis zu speichern.

Du kannst beispielsweise ein Lied hören, das dich an deinen Hochzeitstag erinnert und dir vor Augen führt, wie nervös du an diesem Tag warst. Ein anderes Beispiel wäre, wenn du die Farbe Grün nicht magst, weil dies die Lieblingsfarbe deines Ex-Freunds/deiner Ex-Freundin war.

Das kontextuelle Gedächtnis ist ein Schlüsselelement im kognitiven Prozess, das für die Entwicklung eines effizienten Gedächtnisses grundlegend ist. Das kontextuelle Gedächtnis hat die Fähigkeit, deine Vergangenheit abzurufen. Damit kannst du beispielsweise einen Raum mit einem schrecklichen Ereignis (nur weil es in diesem Raum irgendwann geschah) assoziieren, oder ein Lied mit einer ganz besonderen Person. So wird deine Realität zu einem umsetzbaren Element in deinem Leben.

Das kontextuelle Gedächtnis wird definiert als zeitliche Organisation der Sequenzen von Ereignissen, die Identifizierung des Ortes, an dem neue Information gelernt wurde und die Quelle der neuen Information. Das kontextuelle Gedächtnis ist das bewusste Abrufen der Quelle und der Umstände einer spezifischen Erinnerung.

Das kontextuelle Gedächtnis ist wichtig, da es das Lernen und Abrufen von Information fördert. Wenn man an die Bedingungen oder die Umgebung denkt, in der man etwas gelernt hat, kann das Gehirn die Situation zusammenstellen, was es einfacher macht, sich an die gesuchte Information zu erinnern.

Wenn wir uns beispielsweise an ein Konzept erinnern möchten, das wir im Unterricht gelernt haben, ist es einfacher dies zu tun, wenn wir an den Zeitpunkt denken, an dem wir dieses Konzept gelernt haben, daran, was der Lehrer sagte, ob er es auf interessante oder langweilige Art sagte, ob jemand gerade sprach, ob wir glücklich oder frustriert waren... Wenn du dich zum Beispiel daran erinnern möchtest, was du im Unterricht gelernt hast, hilft es dir, daran zu denken, welche anderen Dinge zur gleichen Zeit passiert sind. Versuche, dich daran zu erinnern, wie du dich an diesem Tag gefühlt hast, ob es ein witziger Unterricht war, ob jemand neben dir gesprochen hat...

Beispiele für kontextuelles Gedächtnis

  • Du hörst ein Lied und obwohl es neu ist, kommt es dir bekannt vor. Du versuchst, dich daran zu erinnern, wann und wo du es davor schon einmal gehört hast. Du durchsuchst deine Erinnerungen und es fällt dir ein, dass du es vor drei Tagen im Radio gehört hattest, als du mit deiner Tochter unterwegs zum Lebensmittelgeschäft warst. Du erinnerst dich ebenfalls daran, dass deine Tochter das Radio ungeduldig abschaltete, obwohl dir das Lied gefiel.
  • Jemand erzählt dir eine Geschichte und dir wird klar, dass du diese schon zuvor irgendwann gehört hattest. Du denkst darüber nach und erinnerst dich daran, dass dir deine Großmutter diese Geschichte an einem regnerischen Nachmittag vor ein paar Jahren erzählt hatte.
  • Du weißt, dass die Tochter deines Freundes nach Frankreich gezogen ist. Du möchtest dich an den genauen Ort erinnern und suchst danach in deinem Gedächtnis. Du erinnerst dich schließlich daran, dass es Toulouse war und dass dir dies in einer Abschieds-e-Mail mitgeteilt wurde, die das Mädchen dir und allen Bekannten vor einem Jahr geschickt hatte.

Störungen oder Krankheiten im Zusammenhang mit mangelndem kontextuellen Gedächtnis

Das kontextuelle Gedächtnis kann durch Krankheiten, die den Frontallappen betreffen, beeinträchtigt werden, beispielsweise durch Demenz oder einen Gehirnschlag mit einer Gehirnverletzung im Frontallappen oder anderen Leiden, die diesen Bereich schädigen.

Andere Gehirnbereiche, wie der Hippocampus und der Retrosplenial Cortex (RSC) stehen mit der Verarbeitung des kontextuellen Gedächtnisses in Verbindung, was entscheidend für die Bildung des kontextuellen Gedächtnisses ist.

Ein gering ausgeprägtes kontextuelles Gedächtnis wird mit einem größeren Sinn für das "Jetzt" assoziiert. Wissenschaftler diskutieren derzeit noch über eine mögliche Verbindung zwischen kontextuellem Gedächtnis und der Neigung zu einer Psychose.

Wie kann man die Beeinträchtigung des kontextuellen Gedächtnisses messen?

Mit der kompletten neuropsychologischen Bewertung von CogniFit kannst du das kontextuelle Gedächtnis effizient und genau analysieren.

Die kognitive Bewertungsbatterie ermöglicht es, den allgemeinen kognitiven Zustand des Nutzers genau zu analysieren und enthält darüber hinaus verschiedene kognitive Aufgaben, die speziell entwickelt wurden, um das kontextuelle Gedächtnis zu bewerten.

Um das kontextuelle Gedächtnis zu bewerten, verwenden wir spezifische Aufgaben in Anlehnung an den klassischen Contextual Memory Test, Togalia (1993). Es konnte aufgezeigt werden, dass ein beeinträchtigtes kontextuelles Gedächtnis mit dem Frontallappen im Zusammenhang steht und nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun hat.

Mit dem Befragungstest REST-COM und dem Identifkationstest COM-NAM können die Klassifikationsstufen der Stimuli im Gedächtnis des Nutzers analysiert werden. Diese Klassifikationen können durch die Identifizierung von Ähnlichkeiten in der gleichen Gruppe bestimmt werden. So kann die Fähigkeit des Nutzers bewertet werden, mit der er eine Erkennungsaufgabe so schnell wie möglich durchführen kann.

Die Aufgaben versuchen, dem Nutzer zu helfen, sich an verschiedene Aspekte im gleichen Kontext zu erinnern. In anderen Worten bieten sie dem Nutzer eine Hilfe, um unterschiedliche Aspekte eines Ereignisses später als Ganzes in Erinnerung zu rufen.

Diese Bewertung analysiert nicht nur das kontextuelle Gedächtnis, sondern auch Fähigkeiten wie Aktualisierung, Benennung, Reaktionszeit usw.

Kann man das kontextuelle Gedächtnis stimulieren und verbessern?

Definitiv. Wie jede andere kognitive Fähigkeit kann auch das kontextuelle Gedächtnis trainiert, gelernt und verbessert werden. CogniFit kann dir dabei helfen.

Kognitives Training, wie beispielsweise die Palliativmethode zur Behandlung von Gedächtnisproblemen, ist eine erprobte Technik, die sowohl von Experten als auch von Einzelnutzern verwendet werden kann.

Durch die Gehirnplastizität bzw. Neuroplastizität können wir schwächere neuronale Verbindungen, die für ein mangelhaftes kontextuelles Gedächtnis verantwortlich sind, stärken und so die Effizienz dieser neuronalen Schaltkreise verbessern.

Durch die neurokognitive Bewertung von CogniFit kann das kontextuelle Gedächtnis analysiert werden. Anhand der resultierenden Ergebnisse wird automatisch ein komplettes Trainingsprogramm erstellt, das aus personalisierten kognitiven Übungen besteht, mit denen das kontextuelle Gedächtnis verbessert werden kann.

Das neuropsychologische Bewertungs- und Stimulationsprogramm von CogniFit wurde von einem Team von Neurologen und kognitiven Psychologen entwickelt, welche die synaptische Plastizität und Neurogenese untersuchen. Du benötigst nur 15 Minuten an 2 bis 3 Tagen in der Woche, um die Neuronen und kognitiven Prozesse zu stimulieren.

Dieses Programm steht online zur Verfügung. Die verschiedenen interaktiven Übungen werden in Form von unterhaltsamen Gehirnspielen präsentiert. Nach jeder Sitzung erstellt CogniFit automatisch eine detaillierte Grafik über die Fortschritte des Nutzers.

Es konnte gezeigt werden, dass die klinische Online-Übungsbatterie von CogniFit die Bildung neuer synaptischer und neuronaler Schaltkreise fördert, die fähig sind die am meisten beeinträchtigten kognitiven Bereiche neu zu organisieren und wieder herzustellen. Dazu gehört auch das kontextuelle Gedächtnis.

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