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Was versteht man unter Schätzung?

Das Schätzungsvermögen zählt zu den wichtigsten neuropsychologischen Funktionen, denn viele tägliche Aktivitäten hängen von der Fähigkeit ab, die Geschwindigkeit, die Distanz oder die Zeit abzuschätzen. Die Schätzungsfähigkeit kann als mentaler Prozess verstanden werden, der es uns ermöglicht, eine Antwort vorauszusehen oder auszuarbeiten, wenn es keine andere Lösung gibt.

Das Schätzungsvermögen ermöglicht es uns, die zukünftige Lage eines Gegenstandes anhand der Geschwindigkeit, Distanz und Zeit vorauszusagen. Das Gehirn berechnet die von den Augen aufgenommene Information und ermittelt, was passieren wird. Es entscheidet, wie es gegebenenfalls schnell reagieren kann.

Wir verwenden unser Schätzungsvermögen bei gedanklichen Wahrnehmungsprozessen. Sobald das Gehirn entschieden hat, welche Umgebungsinformation verarbeitet werden muss, bewertet und schätzt es Distanzen, Geschwindigkeiten und so weiter. Um die Information präzise zu prozessieren und eine genaue Schätzung durchzuführen, müssen vergangene Erfahrungen als Referenz für mögliche Ereignisse in dieser spezifischen Situation berücksichtigt werden. Indem tatsächlich erlebte Situationen verwendet werden, kann besser geschätzt werden, was passieren wird.

Diese Fähigkeit wird als eine der "Mikrostrategien" betrachtet die im Lernprozess genutzt wird, aus diesem Grund ist sie von einem kognitiven Standpunkt aus gesehen wichtig.

  • Schätzung der Distanz: Dabei geht es um die Fähigkeit, die zukünftige Lage eines Gegenstandes anhand der aktuellen Distanz abzuschätzen. Diese Fähigkeit ermöglicht es uns, Alltagsaktivitäten auszuführen, ohne gegen Personen oder Dinge zu prallen.
  • Schätzung der Geschwindigkeit: Es handelt sich um die Fähigkeit, die zukünftige Lage eines Objektes anhand seiner Geschwindigkeit vorauszusagen. Diese Fähigkeit ermöglicht es uns, uns zu bewegen, ohne auf Hindernisse zu stoßen und Unfälle zu verursachen.
  • Schätzung der Bewegung: Hier geht es um das Vermögen, die Bewegung eines Gegenstandes vorauszusehen.
  • Schätzung der Zeit: Dies ist die Fähigkeit, die Zeit zwischen zwei Ereignissen abzuschätzen.

Beispiele für Schätzung

  • Beim Fahren müssen beispielsweise die Verkehrsgeschwindigkeit, der Abstand zwischen den Autos und die zum Bremsen benötigte Zeit berechnet werden. Die Fähigkeit, schnell sichere Entscheidungen zu treffen, setzt ein gutes Schätzungsvermögen voraus.
  • Wer das Gewicht eines Gegenstandes abschätzen möchte, beispielsweise wie viel Reis in einer Tüte ist oder wie viele Äpfel ein Kilo ausmachen, benötigt ebenfalls ein gutes Schätzungsvermögen.
  • Eine gute Schätzung ist auch bei sportlichen Aktivitäten grundlegend. Du musst fähig sein, abzuschätzen, wie schnell der Ball auf dich zukommt, wie weit entfernt er ist und wie lange es dauern wird, bis er bei dir ankommt, wie schwer er ist usw.
  • Wenn du auf einer belebten Straße gehst, musst du den Abstand zwischen den Menschen rund um dich abschätzen können. Wenn du jemanden vor dir überholen möchtest, musst du berechnen, wie lange du dafür Zeit hast, bevor du gegen eine dir entgegenkommende Person prallst.

Schwierigkeiten oder Störungen im Zusammenhang mit einem schwach ausgeprägten Schätzungsvermögen

Verschiedenste mentale Störungen gehen mit einer Beeinträchtigung oder Funktionsstörung der Schätzungsfähigkeit einher. Ein schlechtes Schätzungsvermögen wird mit Verletzungen im Frontallappen assoziiert. Patienten mit Schädeltrauma, Gehirntumor, Aneurysma, Multiple Sklerose, Enzephalitis, Korsakov-Syndrom, Angstzuständen, Depression und weitere haben geringe Schätzungsfähigkeiten.

Alkohol, Cannabis und andere Substanzen können die Fähigkeit, die Geschwindigkeit, Zeit oder Distanz einzuschätzen, beeinträchtigen. Dies ist ein Grund dafür, warum Fahren unter Drogeneinfluss gefährlich oder sogar lebensbedrohlich sein kann.

Wie kann man die Schätzungsfähigkeit messen?

Wir verwenden unser Schätzungsvermögen bei verschiedensten Aktivitäten, beispielsweise bei der Durchführung motorisch-perzeptiver Aufgaben. Das Wissen über das Niveau des Schätzungsvermögens im Vergleich zu anderen kann in bestimmten medizinischen Bereichen wichtig sein. Darüber hinaus ist es in verschiedenen Berufen von großer Bedeutung, zum Beispiel für Fahrer, Flugkontrolleure, Sportler usw.

Mit der kompletten neuropsychologischen Bewertung können viele kognitive Fähigkeiten, wie Schätzung, Kurzzeitgedächtnis, Planung usw., schnell und sorgfältig gemessen werden.

CogniFit verwendet verschiedene Aufgaben, um präzise zu bewerten, wie gut der Anwender darin ist, die Geschwindigkeit, Distanz, Zeit usw. vorherzusagen.

  • Der Schätzungstest I bewertet, wie der Nutzer bestimmte Aspekte wie Geschwindigkeit, Distanz, Zeit und Größe usw. vorausberechnet. Dabei muss der Nutzer einen Reiz auf dem Bildschirm genau verfolgen, um die bestmöglichen Werte zu erreichen.
  • Der Schätzungstest II misst das Schätzungsvermögen des Nutzers anhand von auditiver Information, an die sich der Nutzer erinnern muss, um sie später zu wiederholen. Diese Aufgabe analysiert das Schätzungsvermögen und das Kurzzeitgedächtnis. Die Aufgabe sollte in einer ruhigen Umgebung durchgeführt werden, fern von Lärm oder Ablenkungen.
  • Beim Schätzungstest III hat der Nutzer Standorte und Distanzen zwischen Figuren auf dem Bildschirm vorauszusagen. Bei dieser Aufgabe wird auch die Fähigkeit, Formen zu erkennen (räumliches Vorstellungsvermögen), sowie das Vermögen, die Distanz und Größe des Gegenstands aus einer 3D-Perspektive abzuschätzen, gemessen.

Wie kann man die kognitive Schätzungsfähigkeit verbessern?

Wie viele andere kognitive Fähigkeiten, kann auch das Schätzungsvermögen mit den Instrumenten von CogniFit trainiert und verbessert werden.

Die kognitiven Stimulationsübungen von CogniFit ermöglichen es, Gehirnfunktionen wie Gedächtnis, Planung und Schätzung zu verbessern. Studien über die Neuroplastizität haben gezeigt, dass spezifische neuronale Schaltkreise stärker werden, je öfter man sie verwendet. Dies trifft auch auf jene neuronalen Schaltkreise zu, die für das Schätzungsvermögen notwendig sind.

Das kognitive Stimulationsprogramm von CogniFit wurde von einem Team aus Wissenschaftlern, Neurologen und kognitiven Psychologen entwickelt, die die synaptische Plastizität und Neurogenese erforschen. Das patentierte kognitive Stimulationssystem bewertet Fähigkeiten wie Schätzung, Planung, Gedächtnis sowie viele andere grundlegende kognitive Kapazitäten umfassend. Anhand der erzielten Ergebnisse stellt das Programm automatisch ein individuelles Gehirntrainingsprogramm zusammen, um die schwächsten Fähigkeiten des Nutzers zu trainieren.

Regelmäßiges, gewissenhaftes Training ist der Schlüssel für die Stimulation und Verbesserung kognitiver Prozesse im Zusammenhang mit der Schätzungsfähigkeit. CogniFit wird weltweit von der medizinischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft genutzt. 15 Minuten Training an 2 bis 3 Tagen in der Woche reichen aus.

Dieses Programm steht online und für Android- und Apple-Geräte zur Verfügung. Die Übungen sind unterhaltsam und interaktiv - so macht Gehirntraining Spaß! Nach jeder Sitzung sieht man eine detaillierte Grafik mit den kognitiven Fortschritten, die erzielt werden konnten.

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